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Aktuelles & Presse bei Autokraft

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden mit unseren Pressemeldungen von Autokraft sowie aktuellen Informationen zu Veranstaltungen und neuen Angeboten.

NAH.SH: Zeigt Haltung – fahrt Bahn und Bus!

© NAH.SH GmbH

9-Euro-Ticket im hvv: Vorverkauf beginnt am 20. Mai

© Hamburger Verkehrsverbund - hvv

16. Kieler Entenrennen: Vorverkauf hat begonnen

© Kieler Entenrennen e.V.

ostseecard: Umweltfreundliche Mobilität im Urlaub an der Ostseeküste

Thuan Nguyen (Tourismus-Service Grömitz) , Sina Puck (Tourismus-Service Kellenhusen), Kerstin Schmidt (Tourismus-Service Dahme) und Dana Schulz (Autokraft) stellen den neuen Flyer für die ostseecard 2022 vor.

Für maximal 1 Euro pro Strecke sind Gäste günstig unterwegs • neuer Flyer • weniger CO2 und Vermeidung von Stau in der Urlaubsregion

Urlauber in den Gemeinden Dahme, Grömitz, Kellenhusen, Neustadt in Holstein, Pelzerhaken und Rettin erhalten durch die Zahlung ihrer Kurabgabe eine ostseecard. Diese kann im Urlaub genutzt werden, um z.B. entlang der Küste besonders günstig mit dem Bus von Ort zu Ort zu fahren: Für nur 1 Euro pro Strecke sind Fahrgäste zwischen Dahme und dem Hansa-Park Sierksdorf unterwegs. Die Strecke Neustadt in Holstein–Pelzerhaken–Rettin kostet sogar nur 50 Cent pro Person. Das Angebot gilt auf den folgenden vier Autokraft-Linien:

  • 5600 Grömitz–Lensahn–Oldenburg und zurück
  • 5601 Oldenburg–Grömitz–Kellenhusen–Dahme und zurück
  • 5518 Eutin–Neustadt und zurück
  • 5800 Neustadt–Grömitz–Kellenhusen–Dahme–Oldenburg und zurück

Den neuen Flyer zur günstigen Mobilität mit der ostseecard stellten heute die Vertreter der oben genannten Tourismusorte (Stephan Reil, Tourismus-Service Neustadt, Sina Puck, Tourismus-Service Kellenhusen, Kerstin Schmidt, Tourismus-Service Dahme & Thuan Nguyen, Tourismus-Service Grömitz) und Dana Schulz, kommissarische Niederlassungsleiterin von Autokraft in Kiel, auf der Seebrücke in Kellenhusen vor. Der Flyer enthält neben Informationen rund um das Angebot, die Strecke und die Küstenorte vor allem die Fahrpläne der vier Küstenlinien. Somit ist der Flyer ein guter Begleiter für alle Urlauberinnen und Urlauber in der Region.

„Egal ob für einen Tagesausflug oder eines der schönen Events, die es bei uns an der Ostseeküste gibt: Mit der ostseecard und dem Bus sind unsere Urlaubsgäste entspannt und kostengünstig unterwegs. Sie helfen außerdem, Staus zu vermeiden und CO2 einzusparen – beides trägt maßgeblich zur Erholung im Urlaub bei!“, sagt Thuan Nguyen vom Tourismus-Service Grömitz.

Dana Schulz von Autokraft ergänzt: „Mit unseren modernen, vollklimatisierten und barrierefreien Bussen bieten wir unseren Fahrgästen ein attraktives ÖPNV-Angebot. Wir freuen uns auf viele Urlaubsgäste, die durch die großen Fenster entspannt die Aussicht genießen und sich von uns ans Ziel chauffieren lassen.“

Informationen aus Grömitz gibt es unter www.groemitz.de, aus Neustadt i.H. unter www.luebecker-bucht-ostsee.de, aus Kellenhusen unter www.kellenhusen.de und aus Dahme unter www.dahme.com sowie in den Tourist-Infos vor Ort.

Über die ostseecard
Die ostseecard wird in 18 Orten entlang der Ostseeküste Schleswig-Holsteins im Gegenzug zur gezahlten Kurabgabe an die Urlauber ausgegeben. Aus den Erlösen der Kurabgabe werden Einrichtungen und Aufgaben der Urlaubsorte finanziert. Dazu zählen unter anderem die Pflege von Stränden und Kurpromenaden, der Rettungsdienst am Badestrand sowie die umfangreichen Veranstaltungsprogramme. Neben der günstigen Mobilität bietet die ostseecard viele weitere Vergünstigungen. Weitere Informationen finden sich unter www.ostseecard.de

Ab 13. März 2022: Busverkehr im Stundentakt in Eutin

von links: Bürgermeister Carsten Behnk, Landrat Reinhard Sager, Jan Cyrullies und Dana Schulz, Autokraft GmbH

Kreis Ostholstein und Stadt Eutin bauen Nahverkehr in und um Eutin aus • Kostenfrei Busfahren im Stadtgebiet Eutin im Zeitraum 13. März bis 30 April 2022

Nutzerinnen und Nutzer des Öffentlichen Personennahverkehrs im mittleren Kreisgebiet, das von der Autokraft GmbH bedient wird, können sich ab dem 13. März 2022 über eine deutliche Angebotsverbesserung in und um Eutin freuen. Insgesamt werden ab diesem Zeitpunkt rund 275.000 Fahrplankilometer jährlich zusätzlich durch das Verkehrsunternehmen erbracht. Im „Schnupperzeitraum“ vom 13. März bis 30. April können alle interessierten Fahrgäste die Busse im Stadtgebiet Eutin kostenfrei nutzen und damit die Vorteile des neuen Stadtbussystems kennen lernen.

Kreis Ostholstein und Stadt Eutin teilen gemeinsam mit, dass insbesondere das Angebot des Stadtbusverkehrs in Eutin stark ausgeweitet wird. Die Linien im Stadtgebiet werden in der Zeit zwischen 6.30 Uhr und etwa 22.30 Uhr im Stundentakt verkehren, auch an den Wochenenden und in den Ferien, und sind dabei optimal auf den Schienenverkehr am Eutiner Bahnhof abgestimmt. In den Abendstunden ab etwa 20.30 Uhr werden die Fahrten als Anruf-Linien-Fahrten (kurz ALFA) bedarfsgestützt verkehren, d.h. der Fahrtwunsch muss spätestens 30 Minuten vor dem planmäßigen Fahrtantritt telefonisch oder online angemeldet werden.

Die Liniennummerierung ist vereinfacht worden. So werden künftig im Stadtbusverkehr Eutin nur noch einstellige Bezeichnungen verwendet. Bezüglich der neuen Linie 3 (ehemals 5503) ist der Stundentakt bis Bad Malente übernommen worden. Diese Linie bindet zukünftig das AMEOS-Klinikum direkt an. Neu ist die Linie 6, die vom Eutiner Bahnhof direkt in das Gewerbegebiet Röntgenstraße führt. Alle dort ansässigen Unternehmen werden per Info-Flyer über die neue Linie informiert. Die ehemalige Linie 5504 wird in zwei Linien gesplittet: Linie 1 im Süden Eutins und Linie 4 im Bereich Charlottenviertel, dadurch erhöht sich die Erschließungswirkung im Eutiner Süden und Südosten. Die Linie 5 (ehemals 5505) übernimmt zukünftig die Erschließung von Neudorf Nord und ersetzt damit die bisher dort verkehrende Regionalbuslinie (5516).

Es sind mehrere neue Haltestellen eingerichtet worden, einige Haltestellen sind umbenannt oder versetzt worden. Die neuen Fahrplanbücher werden an alle Eutiner Haushalte verteilt und liegen zudem in der Tourist-Info sowie im Rathaus aus.Sämtliche eingesetzten Fahrzeuge sind niederflurig und damit barrierefrei. Ab dem 4. Quartal sollen zudem drei der eingesetzten Dieselfahrzeuge durch elektrisch angetriebene Busse ersetzt werden.

Hier finden Sie Liniennetzpläne, Fahrpläne sowie eine Übersicht der neuen Haltestellen und Linien

von links: vorne: Bürgermeister Carsten Behnk, Landrat Reinhard Sager, hinten (im Bus): Jan Cyrullies und Dana Schulz, Autokraft GmbH

Landrat Reinhard Sager sagte hierzu: „Ich freue mich, dass es auch in diesen für den ÖPNV insgesamt schwierigen Zeiten gelungen ist, eine deutliche Attraktivitätssteigerung zu erreichen und die bisher bestehenden Angebotslücken, vor allen Dingen an den Wochenenden und in den Ferien, zu schließen.“ Bezüglich des Eutiner Stadtbusverkehrs lobte Sager ausdrücklich das finanzielle Engagement der Stadt Eutin, ohne das ein Ausbau in dem dargestellten Umfang nicht möglich gewesen sei. Kreis und Stadt hoffen, dass das neue Angebot auch viele neue Fahrgäste in die Busse lockt.

„Die Stadt Eutin setzt mit dem Ausbau des Stadtbusverkehrs ein deutliches Zeichen für den ÖPNV, für Klimaschutz und Verkehrswende. Die Eutinerinnen und Eutiner sind eingeladen, sich von den Vorteilen der ÖPNV-Nutzung innerhalb der Stadt Eutin selbst zu überzeugen. Daher haben wir uns für einen bis zum 30. April 2022 kostenlosen Busverkehr zur Einführung ausgesprochen in der Hoffnung, dass viele neue ÖPNV-Nutzer dazukommen“, sagt dazu Bürgermeister Carsten Behnk.

Jan Cyrullies, Geschäftsführer der Autokraft GmbH, ergänzt: „Die jüngste Kundenbefragung von DB Regio Bus hat ergeben, dass sich viele Fahrgäste eine Ausweitung des ÖPNV-Angebots vor Ort wünschen. Wir begrüßen daher die Entscheidung von Stadt und Landkreis sehr! Um die zusätzlichen Fahrten zu erbringen, haben wir 15 neue Fahrerinnen und Fahrer eingestellt, die sich auf ihre neue Aufgabe in und um Eutin freuen.“

Die Kosten für den ausgebauten Eutiner Stadtbusverkehr liegen nun bei rund 870.000 € jährlich und haben sich gegenüber dem Status quo in etwa verdoppelt; Stadt und Kreis tragen jeweils die Hälfte der Kosten.

Ebenfalls stündlich verkehrt ab dem 13. März 2022 die Regionalbuslinie 5516 (Bosau-Hutzfeld-Eutin). Hiervon profitieren nicht nur diejenigen Fahrgäste, die von Bosau oder Hutzfeld nach Eutin fahren; auch die Anbindung der umliegenden Ortschaften an Hutzfeld mit seinen Infrastruktureinrichtungen werde entsprechend verbessert. Zudem wird der Linienverlauf innerhalb Eutins begradigt und die Verbindung damit insgesamt schneller.

Das neue Fahrplanangebot auf der Linie 5516 kostet den Kreis jährlich rund 450.000 €. Fahrplanhefte der Linie 5516 werden rechtzeitig vor der Fahrplanumstellung an die Haushalte in den Ortschaften im Verlauf der Linie verteilt.

Bezogen auf die schülerbeförderungsrelevanten Fahrten teilt der Kreis mit, dass sich die Fahrplanänderungen allenfalls im Minutenbereich bewegen würden. Die An- und Abfahrtszeiten an den Schulen ist mit der Stadt Eutin und den Gemeinden Bosau und Malente als örtliche Schulträger abgestimmt worden.

Auch die Anbindung an dem Schienenverkehr sei bei den neuen Fahrplänen noch besser berücksichtigt worden.

Der Angebotsausbau auf den genannten Linien beruht auf dem 4. Regionalen Nahverkehrsplan, den der ostholsteinische Kreistag im Frühjahr 2021 beschlossen hatte. Sie bilden den ersten Schritt hin zum in den kommenden Jahren kreisweit geplanten konsequenten Ausbau der Regional- und Stadtbuslinien zu einem Stundentakt.

Die neuen Fahrpläne lassen sich bei Autokraft im Bereich Fahrplandownload  oder www.nah.sh, die des Stadtverkehrs Eutin zusätzlich unter www.stadtbus-eutin.de einsehen. Eine Übersicht zu den Neuerungen in Eutin sowie Liniennetzpläne, Fahrpläne und Übersichten zu den neuen Haltestellen und Linien finden Sie auf unserer neuen Übersichtsseite zum Stadtverkehr Eutin.

Kreise suchen Helfer:innen für Zensus-Befragung 2022

Autokraft spendet 1.000 Euro an Kinder- und Jugendhospizdienst

Neues ÖPNV-Zeitalter für Kaltenkirchen

von links: Bürgermeister Hanno Krause, Landrat Jan Peter Schröder, Claudius Mozer von der SVG, Bürgervorsteher Hans-Jürgen Scheiwe, Rainer Vohl (HVV) und Sven Babbe (Niederlassungsleiter Autokraft). © Stadt Kaltenkirchen

Beruflicher Neustart im ÖPNV

Unterwegs mit DB Regio Bus
© Deutsche Bahn AG / Oliver Lang

Busverkehr im Kreis Rendsburg-Eckernförde: eine Zwischenbilanz

Busfahrer
© Pepe Lange

Autokraft zieht Zwischenbilanz: Pünktlichkeit von 88 Prozent • Vier Fahrplanwechsel in kürzester Zeit gestemmt • Gemeinsam mit dem Kreis für einen verlässlichen und attraktiven ÖPNV

(Hamburg/Rendsburg, 28. September 2021) Fast doppelt so viele gefahrene Kilometer und ein deutlich ausgeweitetes Angebot: Seit dem 1. Januar 2021 können die Fahrgäste von Rendsburg bis Eckernförde von dem kreisweiten Buslinien-Grundnetz profitieren. Das heißt direkte Linien, schnellere Fahrzeiten und eine höhere Taktung in weiten Teilen des Kreises und somit eine deutlich bessere Anbindung ländlicher Regionen - ganztags, am Wochenende und in den Ferien. 

Geringe Ausfallquote und Pünktlichkeit von 88 Prozent

Mit rund 9,1 Millionen Fahrplankilometern stemmt die Autokraft GmbH im Kreis Rendsburg-Eckernförde das bisher größte straßengebundene jemals im ÖPNV ausgeschriebene Netz bundesweit. Für dieses Großprojekt hat die Autokraft im letzten Jahr 140 Fahrzeuge mit qualitativ hochwertiger Ausstattung beschafft und dafür rund 21 Millionen Euro investiert. Über 200 neue Busfahrer:innen wurden eingestellt und auf die regionalen Strecken und Haltepunkte geschult.  

„Eine erste Zwischenbilanz der ersten knapp neun Monate zeigt, dass von den insgesamt rund 308.000 Fahrten 613 Fahrten ausgefallen sind und wir damit bei einer Ausfallquote von 0,2 Prozent liegen“, so Norman Einfeldt, Geschäftsführer der Autokraft. „Das ist in Anbetracht der Größe des Netzes ein gutes Ergebnis, und wir sind sehr stolz auf die Leistung unseres Fahrpersonals“, so Norman Einfeldt weiter. 88 Prozent aller Fahrten erreichten zudem pünktlich ihr Ziel.

Ein Projekt dieser Größe birgt jedoch auch Herausforderungen. Besonders, da seit Jahresbeginn bereits vier Fahrplanwechsel innerhalb kürzester Fristen umgesetzt werden mussten. Die dadurch notwendige Beschaffung zusätzlicher Fahrzeuge, die Einstellung von Fahrpersonal sowie der Druck und Aushang neuer Fahrpläne und Erstellung neuer Dienst- und Umlaufpläne konnte die Autokraft erfolgreich umsetzen.

Jedoch besteht aufgrund der Kurzfristigkeit der Fahrplanwechsel immer noch Verbesserungspotenzial bei den Themen Streckenkenntnisse des Fahrpersonals sowie Sicherstellen von Anschlüssen. Hier schult und sensibilisiert die Autokraft weiterhin ihre Mitarbeitenden und arbeitet gemeinsam mit dem Kreis, der die Erstellung des Fahrplans verantwortet, an Anpassungen, um den Fahrgästen einen verlässlichen und attraktiven ÖPNV zu bieten.

Erfahrungswerte sammeln und das Angebot weiter verbessern

Seit dem Schulstart der schleswig-holsteinischen Sommerferien am 2. August gehen zudem erstmalig seit Beginn der Corona-Pandemie alle Schüler:innen wieder planmäßig zur Schule und nutzen nun erstmals den neuen ÖPNV in vollem Umfang.

Auch hier zeigen sich noch Anpassungsmöglichkeiten, insbesondere bei den Buskapazitäten, den Anschlussverbindungen oder den Standzeiten an stark frequentierten Haltestellen, die derzeit gemeinsam mit dem Kreis analysiert und angepasst werden.  

Über Autokraft:

Die Autokraft GmbH mit Hauptsitz in Hamburg ist ein Tochterunternehmen der
DB Regio AG. Mit über 900 Mitarbeitenden ist sie eine der größten Busgesellschaften Schleswig-Holsteins.

Seit 1. Januar 2021 fährt Autokraft die Busleistungen im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Die Verkehrsleistung wurde stark erhöht, von zuvor rund 5,7 Millionen auf nun rund 9,1 Millionen Kilometer im Jahr. Die Ausschreibung des Regionalverkehrs im Kreis Rendsburg-Eckernförde, bei der insgesamt vier Lose an Autokraft vergeben wurden, war die bisher größte Ausschreibung von Regionalbusverkehren in Deutschland.

Rund 250 Mitarbeitende arbeiten im Kreis Rendsburg–Eckernförde bei Autokraft, davon wurden 120 Mitarbeitende neu eingestellt. Über 150 Busse sind im Einsatz, davon 120 Neufahrzeuge. Diese sind barrierefrei und mit WLAN und USB-Buchsen ausgestattet. Der Großteil der Flotte besteht aus umweltfreundlichen und ressourcenschonenden Mild-Hybridbussen des Herstellers MAN.

Weitere Informationen

Auf dieser Webseite finden Sie alle Fahrpläne zum Download und weitere Informationen zu den Angeboten von Autokraft. Informationen rund um das ÖPNV-Angebot im Kreis Rendsburg-Eckernförde finden Fahrgäste unter www.rendsbus-eckernfoerde.de

In den kommenden Wochen wird der NAF-Bus immer wieder auf den Straßen in Lunden und Lehe für Fahrgäste kostenfrei unterwegs sein. Der Bus wird dabei vorerst nicht autonom fahren, sondern im manuellen Betrieb. Das heißt, dass jederzeit eine Begleitperson an Bord ist, die sogenannten Operatoren, die den Shuttle steuern und auf die Sicherheit im Straßenverkehr achten. „Wir sind gespannt auf das Fahrerlebnis in realen Umgebungen, also im ‚echten‘ Straßenverkehr. Genauso gespannt sind wir aber auch auf das Feedback der Fahrgäste, die ja neben den Operatoren durch Ihr Fahrempfinden ebenso einen wichtigen Beitrag in das Projekt einbringen“, berichtete Michael Kierek, Betriebsmanager von Autokraft.

Ob der Bus innerhalb des Projektzeitraums noch autonom fahren wird, ist aufgrund der ausstehenden Streckeneinmessung noch offen. „Aber auch ohne den autonomen Modus gilt es Daten zur Reichweite, Bedienung und Fahrerlebnis zu analysieren, die nicht minder wichtig sind“, so Kierek weiter. Untergebracht ist der Bus in Lunden in einer Halle, wo er geladen wird, wenn er gerade nicht im Betrieb ist.

Betriebsstart im Teilnetz Schleswig-Flensburg Ost am 1. Juli 2021

Hybridbus
© Autokraft, Sven Geissler

Im neuen Verkehrskonzept sind 90 Busse im Einsatz. 40 Busse sind Neufahrzeuge und davon sind wiederum 31 Fahrzeuge Mild-Hybridbusse. Diese Busse des Herstellers MAN verfügen zusätzlich zum herkömmlichen Verbrennungsmotor über einen elektrischen Antrieb. Sie fahren damit energieeffizienter, schadstoffärmer und mit weniger Lärmbelastung als vergleichbare Dieselbusse. Eine saubere Sache für Mensch und Umwelt! Die elektrische Energie wird in den technischen Komponenten auf dem Fahrzeugdach gespeichert und kann so das Bordnetz wie z.B. die USB-Steckdosen oder die Klimaanlage mit Strom versorgen. Dies kommt insbesondere zum Einsatz, wenn aufgrund der Start-Stopp-Automatik der Dieselmotor abgeschaltet ist, etwa an roten Ampeln oder bei längerem Halt an einer Haltestelle.

Im Zuge einer verbundweiten Vereinheitlichung von Liniennummern bekommen die Regionalbusse nun auch im Kreis Schleswig-Flensburg Liniennummern im Bereich 600-699 und 800-899. Im Flensburger Stadt-Umland-Verkehr nach Handewitt, Harrislee und Glücksburg werden zweistellige Liniennummern verwendet. Ausnahme sind einbrechende Linien aus dem Kreis Nordfriesland.

Elektrobus bis Ende 2021 im Stadtverkehr Bad Oldesloe

Elektrobus

Für ein halbes Jahr testet Autokraft einen Elektrobus im Stadtverkehr Bad Oldesloe. Zum Start haben sich am 1. Juli 2021 der stellvertretende Landrat Joachim Wagner, Gesa Dunkelgut, Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Kreis Stormarn, Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke sowie Daniel Goergen, Marktmanager von Autokraft, in der Niederlassung Bad Oldesloe getroffen und den Bus in Empfang genommen.

Das Fahrzeug ist ein barrierefreier Solo-Wagen des Herstellers EBUSCO. Er verfügt über 90 Plätze und bietet den Fahrgästen Vollklimatisierung. Laut Hersteller verfügt er über eine Reichweite von ca. 400 Kilometern. Eine Ladung des Leeren Akkus auf 80 Prozent der Kapazität dauert ca. 6 Stunden, genutzt wird dafür eine ebenfalls angemietete, mobile Ladestation. „Wir freuen uns sehr, dass wir das Fahrzeug für ein halbes Jahr bei uns testen können. Auch für den Großteil unseres Fahrpersonals ist es eine neue Erfahrung, mit einem Elektrobus zu fahren und dieses neue Fahrgefühl kennen zu lernen“, sagt Daniel Goergen, Marktmanager von Autokraft in Bad Oldesloe.

Langfristiges Ziel: Elektrifizierung des gesamten Stadtverkehrs
Die Initiative für den Einsatz des Elektrobusses bei Autokraft hat der Kreis Stormarn ergriffen. Denn das langfristige Ziel ist es, den Stadtverkehr Bad Oldesloe vollelektrisch zu fahren. Derzeit laufen sowohl im Nordkreis bei Autokraft als auch im Südkreis Tests mit Elektrofahrzeugen. Mit den Tests sollen Erkenntnisse gewonnen werden, die für einen dauerhaften Einsatz dieser Technologie wichtig sind. Dazu zählen die Einsatzmöglichkeiten von Elektrobussen im laufenden Betrieb, zur Reichweite, zur benötigten Ladeinfrastruktur, zu Ladezeiten und den verbundenen Kosten.

Drei neue KIELIUS Busse zum Betriebsstart

Kielius
Schlüsselübergabe, v. Links nach rechts: Sven Thomsen, Jan Cyrullies, Jens Ludwigkeit und Wolfgang Murkisch © DB

Rechtzeitig zum Neustart des KIELIUS wurden am 14. Juni 2021 auf unserem Betriebshof in Kiel Wellsee drei nagelneue KIELIUS Reisebusse übergeben.

Gemeinsam über den Neustart freuten sich bei der Schlüsselübergabe Key Account Manager Bus & Coach Jens Ludwigkeit und Regionalbeauftragter Verkauf Wolfgang Murkisch von Scania sowie von Autokraft der Regionalleiter Produktion Jan Cyrullies, Niederlassungsleiter Sven Thomsen und unsere Busfahrer:innen.

Kielius Busse

Die Scania-Busse verfügen über bequeme Reisebus-Sitze, Klimaanlage und eine Toilette. Wie gewohnt befinden sich Zeitschriften und WLAN an Bord, Kindersitze gibt es auf Bestellung. Seit dem 18. Juni 2021 fährt der KIELIUS alle 2 Stunden wieder von Kiel über Neumünster zum Hamburg Airport – mit neuester Technik und einem Hygienekonzept.

GP JOULE übergibt umweltfreundliche Wasserstoffbusse an Autokraft

Letzte Stufe des Pionierprojekts eFarm umgesetzt

Reußenköge/Niebüll, 19. Mai 2021. Die beiden Brennstoffzellenbusse des Wasserstoff-Pionierprojektes eFarm wurden heute in Niebüll an die Autokraft GmbH übergeben. Ab sofort sollen sie im Linienverkehr in Nordfriesland ihren Dienst tun. Damit ist auch die letzte Phase des von GP JOULE initiierten Projekts eFarm in die Praxis umgesetzt. Die Busse werden an den beiden zum Projekt gehörenden Tankstellen in Niebüll und Husum mit klimaneutralem Wasserstoff betankt, der mit regionalem Windstrom erzeugt wurde. Eine Tankfüllung reicht für 400 Kilometer. Das entspricht einem regulären Betriebstag im Linienverkehr, sodass die Busse flexibel auf 50 Busverbindungen rund um Niebüll und Husum eingesetzt werden können.

Wasserstoffbus
© GP JOULE

V.l.nr. Manfred Ueckermann (Kreispräsident Nordfriesland), Thorsten Hinrichs (Niederlassungsleiter Autokraft Flensburg), Daniel Marx, Regionalleiter DB Regio Bus Nord, Sören Nissen (Applikationsingenieur GP JOULE), Felix Bülo (Projektmanager eFarm, GP JOULE), Florian Lorenzen (Landrat Nordfriesland), Dirk Albertsen (Geschäftsführer der TEAM Energie), André Steinau (Projektleiter eFarm, GP JOULE), John-Heinrich Ingwersen (Geschäftsführer Windpark Bosbüll).

Vorbild für regionale Wertschöpfung durch die Energiewende
"Dank eFarm können wir als erste Busgesellschaft in Deutschland nicht nur klimaneutralen, sondern auch regionalen Wasserstoff tanken. Wir sind gespannt auf die Erfahrungen, die wir mit der Brennstoffzellentechnologie im täglichen Einsatz sammeln werden, denn es ist unser erklärtes Ziel, alternative Antriebe im Schleswig-Holsteiner ÖPNV mit voranzutreiben", sagt Daniel Marx, der als Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio Bus Nord für die Autokraft GmbH verantwortlich ist. "Durch das Projekt eFarm im Kreis Nordfriesland wird eine Blaupause für nachhaltige Mobilität geschaffen, der immer mehr Regionen in ganz Deutschland folgen", ergänzt Landrat Florian Lorenzen. "Mit der Übergabe der beiden Busse setzen wir auch die letzte Stufe des Projekts eFarm in die Praxis um. Wir haben damit gezeigt, wie durch die Energie- und Verkehrswende neue Wirtschaftssysteme mit regionaler Wertschöpfung entstehen können", bilanziert Ove Petersen, Mitgründer und CEO der GP JOULE Gruppe.

Komfortabel, sauber und sicher
Die beiden zweitürigen Niederflurbusse vom Typ „H2.City Gold“ stammen vom portugiesischen Hersteller CaetanoBus. „GP JOULE entwickelt eines der größten Wasserstoff-Mobilitätskonzepte in Deutschland. Wir sind sehr stolz, dass Caetano mit den H2.City Gold ein Teil dieser Initiative ist und dabei hilft, eine grünere Zukunft für uns alle zu gestalten“, sagt Kohei Umeno, Kaufmännischer Direktor von CaetanoBus. Die Wasserstofftanks, Batterien und das Brennstoffzellensystem von Toyota sind auf dem Dach der Busse platziert. Dass die Busse nahezu geräuschlos unterwegs sind und aus dem Auspuff nichts als Wasserdampf kommt, weiß man im Luftkurort Niebüll besonders zu schätzen. Auch die Sicherheitstechnik ist auf dem neuesten Stand: Im Falle eines Zusammenstoßes wird dank Unfall- und Leckage-Sensoren die Wasserstoffzufuhr aus dem Tank augenblicklich gestoppt.

Mehr zum Thema

Auf unserer Internetseite zu den Wasserstoffbussen erfahren Sie mehr zum Projekt. In einem lesenswerten Interview erklärt André Steinau, bei GP JOULE verantwortlich für die Wasserstoffprojekte, wie der grüne Wasserstoff gewonnen wird.
> Zum Interview

Über eFarm
Das Wasserstoff-Verbundprojekt eFarm wurde 2017 von GP JOULE initiiert. Mittlerweile engagieren sich darin 20 regionale Gesellschafter, darunter Bürgerwind- und Solarparks sowie Stadtwerke. Im Zuge des Projekts wurde eine lokale Wasserstoff-Infrastruktur geschaffen, die von der Erzeugung durch Elektrolyse über die Verbreitung bis zur Flottennutzung in Brennstoffzellenfahrzeugen reicht. Zum Projekt gehören fünf Elektrolysestandorte in der Nähe von bestehenden Windparks, zwei Wasserstofftankstellen, zwei Brennstoffzellenbusse und bisher dreißig Brennstoffzellen-PKW. Für die Anschaffung von weiteren rund 100 Fahrzeugen liegen bereits Interessenbekundungen vor. Die an den Elektrolyseuren entstehende Abwärme wird zum Beheizen von Gebäuden genutzt.

Über Autokraft
Die Autokraft GmbH mit Hauptsitz in Hamburg ist ein Tochterunternehmen der DB Regio AG. Mit über 900 Mitarbeitenden ist sie eine der größten Busgesellschaften Schleswig-Holsteins. Autokraft betreibt seit 2019 den größten Teil des Busverkehrs im Landkreis Nordfriesland von seinen Standorten in Niebüll, Husum, Garding und Sankt-Peter-Ording. Rund 100 Busse sind dafür im Einsatz.

Die Deutsche Bahn setzt sich als Ziel, bis 2050 ein klimaneutrales Unternehmen zu werden und auf dem Weg dorthin auf herkömmlichen Diesel zu verzichten. Dazu prüft sie verschiedene Möglichkeiten für alternative Antriebe und Kraftstoffe. Der Versuchszug advanced TrainLab fährt bereits mit einem Öko-Diesel, der die CO2-Emissionen um 90 Prozent reduziert. Auch im Regionalverkehr ist der Einsatz von Öko-Diesel geplant, dem bis zu 33 Prozent Öko-Kraftstoffe beigemischt sind.

Dank neuer Telematik-Technologie und Schulungen für nachhaltige Fahrweise wird DB Regio zusätzlich rund 100.000 Tonnen CO2 pro Jahr bei Zügen und Bussen einsparen. Das entspricht dem jährlichen Heiz- und Stromverbrauch einer mittelgroßen deutschen Stadt.

Über CaetanoBus
CaetanoBus mit Sitz in Vila Nova de Gaia ist der führende Bushersteller Portugals und gehört zur der Salvador Caetano Gruppe und Mitsui & Co. Das Unternehmen produziert Fahrzeuge für den Stadt- und Flughafenverkehr, hauptsächlich für den Export und seit 2010 mit einem Fokus auf Elektromobilitätslösungen.

Über GP JOULE
2009 mit der Überzeugung gegründet, dass 100% erneuerbare Energieversorgung machbar ist, ist GP JOULE heute ein System-Anbieter für integrierte Energielösungen aus Sonne, Wind und Biomasse sowie ein Partner auf Versorgungsebene für Strom, Wärme, Wasserstoff sowie Elektro-Mobilität. Als Pionier in der Sektorkopplung beschäftigt die mittelständische Unternehmensgruppe über 350 Mitarbeiter in Deutschland, Europa und Nordamerika. GP JOULE ist Träger des Umweltpreises der Wirtschaft Schleswig-Holstein 2019.

Testfahrt: Elektrobusse für Bargteheide und Schwarzenbek

Mitarbeiter in Midi-Bus

Die Städte Bargteheide und Schwarzenbek überlegen, ihren Stadtverkehr zukünftig auf Elektromobilität umzustellen. Die finale Entscheidung der zuständigen Gremien steht noch aus. Am 4. Mai 2021 hatten Bargteheides Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht und Schwarzenbeks Bürgermeister Norbert Lütjens die Möglichkeit, sich bei Autokraft über die technischen und organisatorischen Möglichkeiten des Fahrzeugeinsatzes zu informieren. Denn die Autokraft-Niederlassung Bad Oldesloe testet derzeit für zwei Wochen einen Elektro-Kleinbus, der den Fahrzeugen entspricht, die in Bargteheide und Schwarzenbek ab Dezember 2022 zum Einsatz kommen könnten.

Mit dem Einsatz der Elektrobusse würde sich auch das ÖPNV-Angebot für die Fahrgäste verbessern. In beiden Städten sollen jeweils drei bzw. vier Elektro-Kleinbusse die neue Flotte bilden, die auf je zwei oder drei neuen Linien fahren. Sollte sich die Politik für die Umsetzung eines neuen Konzeptes für den öffentlichen Personennahverkehr entscheiden, würde es für Fahrgäste mehr Möglichkeiten geben, im Alltag den Bus zu nutzen und mit ihm wichtige Ziele des täglichen Lebens zu erreichen. Die Kleinbusse sind dabei so wendig, dass sie auch kleinere Wohngebiete mit engeren Straßen erreichen.

Midi-Bus

Der Midi-Bus mit vollelektrischem Antrieb ist barrierefrei, emissionsfrei und geräuscharm unterwegs.

Das Test-Fahrzeug wird derzeit von Autokraft im Stadtverkehr Bad Oldesloe eingesetzt. "Wir wollen herausfinden, mit welchen Verbräuchen und Reichweiten wir unter realen Bedingungen rechnen können. Das ist eine wichtige Voraussetzung für eine realistische Gestaltung von neuen Fahrplänen. Außerdem sind wir gespannt auf die Rückmeldungen der Fahrgäste und unseres Fahrpersonals", erläutert Sven Babbe, Niederlassungsleiter von Autokraft in Bad Oldesloe.

Falls die Umsetzung des Projekts beschlossen wird, braucht es neben den neuen Fahrzeugen auch die entsprechende Ladeinfrastruktur. Diese müsste Autokraft auf dem Betriebshof noch einrichten. Für die Planung muss neben der Frage nach der Reichweite bedacht werden, wie sich die Ladezyklen in den Betrieb einfügen lassen, ob der Ladevorgang digital gesteuert werden kann und welche Herausforderungen es bei der Instandhaltung im Vergleich zu herkömmlichen Diesel-Bussen gibt.
Die Informationsveranstaltung war gewinnbringend für alle Seiten. Ob ein neues Verkehrskonzept kommt, wird in den zuständigen Gremien der Städte weiter diskutiert und erarbeitet. Der Einsatz innovativer Technologien und Konzepte ist bei Autokraft jederzeit willkommen, besonders wenn sie zur Klima- und Verkehrswende beitragen.

DB Medibus: Die mobile Impfstation im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Medibus Presse
© Stefan Wix

Der Kreis Rendsburg-Eckernförde ist deutschlandweit der erste Landkreis, der den DB Medibus zur Umsetzung der Impfkampagne gegen das Corona-Virus einsetzt. In den Monaten Februar bis Mai wird der Bus flexibel im gesamten Landkreis unterwegs sein. Am Montag, 1. Februar 2021, stellten Herr Dr. Kruse, Leitender Kreisverwaltungsdirektor und Herr Professor Dr. Ott, Leiter des Corona-Lagezentrums, als Vertreter des Kreises sowie Dana Schulz und Stefan Wix von Autokraft den Bus und das Einsatzkonzept vor.

Mit dem DB Medibus bietet DB Regio Bus eine innovative Möglichkeit, den Zugang zu medizinischer Infrastruktur zu verbessern. Da die Impfzentren insbesondere für ältere Leute, die auf Hilfe angewiesen sind, nicht immer so leicht zu erreichen sind, kommt die Impfung nun direkt zu den Menschen. Außerdem wird der Bus als mobiles Test-Center eingesetzt. Den Bus hat der Kreis von DB Regio Bus Ost für zwei Monate gemietet. Betriebliche Abläufe wie das Betanken und Waschen des Fahrzeugs übernimmt die Autokraft Niederlassung Kiel. Auch das Fahrpersonal kommt von Autokraft.

Medibus

Schutzeinrichtung am Fahrerarbeitsplatz in 1.000 Bussen

Einbau einer Schutzscheibe im Regio Bus
Stefan Naguschewski und Süleyman Öztekin beim Einbau einer Schutzscheibe © Benjamin Möller

Investition von rund einer Million Euro bei DB Regio Bus Nord

(Hamburg, 4. November) Der Gesundheitsschutz unserer Fahrgäste sowie der Busfahrerinnen und Busfahrer steht für DB Regio Bus an erster Stelle. Neben den weiterhin allgemein gültigen Schutzmaßnahmen wie beispielsweise dem Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen, wurde nun sukzessive die gesamte Busflotte von DB Regio Bus mit einer dauerhaften Schutzeinrichtung am Fahrerarbeitsplatz ausgestattet. Für den Einbau in rund 1.000 Busse hat DB Regio Bus Nord knapp eine Million Euro investiert.

Je nach Fahrzeugtyp dauert der Einbau einer Plexiglasscheibe bis zu drei Stunden. Die Scheiben und die Anbringung sind vom TÜV getestet, abgenommen und zertifiziert. So wird sichergestellt, dass alle relevanten Anforderungen für eine sichere Beförderung im Straßenverkehr erfüllt werden. Die Trennscheiben bestehen aus einem speziell beschichteten Polycarbonat und haben eine Öffnung zum Durchreichen von Geld und Fahrscheinen. Die Trennscheiben verbleiben dauerhaft in den Bussen.

Busfahrer hinter Plexiglasscheibe

Durch den Einbau ist der Ticketverkauf im Bus in allen Fahrzeugen wieder möglich. Auch die zuvor abgesperrte erste Sitzreihe sowie die vordere Tür sind in allen Bussen wieder freigegeben.

Daniel Marx, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio Bus Nord, sieht die Busgesellschaften gut gewappnet für die kommenden Monate: "Die Nutzung des ÖPNV ist auch zu Corona-Zeiten sicher, wenn sich alle an die bestehenden Regeln halten. Mit unserer großen Investition in die Schutzscheiben sowie durch Maßnahmen wie das Lüften der Busse an jeder Haltestelle und die tägliche Reinigung sorgen wir dafür, dass unsere Fahrgäste auch im Herbst und Winter gesund und mobil bleiben."

Erster umgerüsteter Elektrobus geht an den Start

Gemeinsam in eine emissionsarme Zukunft
© Angelika Theidig