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Aktuelles & Presse bei Autokraft

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Deutschland Abo-Upgrade: Freie Fahrt vom 13. bis 26. September 2021

Mit dem „Deutschland Abo-Upgrade“ können Abonnent:innen des ÖPNV vom 13. bis zum 26. September 2021 bundesweit das Nahverkehrsangebot nutzen, und zwar ohne weitere Kosten. Voraussetzung zur Teilnahme sind der Besitz eines regulären Abo-Tickets sowie die kostenlose Registrierung zum „Deutschland Abo-Upgrade".

Kleiner roter Flitzer: Der NAF-Bus von HFM für Autokraft.

„Er ist da!“ – NAF-Bus Nummer drei steht in den Startlöchern für Testfahrten in Lunden und Lehe

Der NAF-Bus (Nachfragegesteuerter-Autonom-Fahrender Bus) des Herstellers Hanseatische Fahrzeug Manufaktur GmbH (HFM) wurde am 1. September 2021 in Lunden vorgestellt und offiziell an die Autokraft GmbH übergeben. Damit ist einer der letzten wichtigen Meilensteine des Forschungsprojekts erreicht.

Wolfgang Bern, Geschäftsführer von HFM, übergab den Bus an Michael Kierek, Projektleiter auf Seiten von Autokraft im Projekt NAF-Bus. Außerdem nahmen an dem Termin Projektpartner von der EurA AG und von der Interlink GmbH teil sowie Rolf Thiede, Bürgermeister von Lehe, Jörn Walter, Bürgermeister von Lunden, sowie Angela Stahl vom Fachdienst Straßenverkehr aus dem Kreis Dithmarschen und weitere Vertreter:innen von Amts- und Verkehrsebene.

Das Treffen in Lunden diente dazu, technische Einblicke in die Bau- und Funktionsweise des Fahrzeugs zu geben. Viele Komponenten wie etwa die Antriebseinheit oder die Steuerungstechnik für den autonomen Betrieb sind komplette Neuentwicklungen, die im Rahmen des Forschungsprojektes entstanden sind. „Der Bau autonomer Fahrzeuge ist Neuland. So erfordert u.a. die Bedienung des Joysticks ein gewisses Gefühl“, erläuterte der Entwickler Wolfgang Bern den zwei Busfahrern von Autokraft, die bereits nach der Lieferung des Fahrzeugs die erste Einweisungsfahrt mit ihm erfolgreich gemeistert haben.

Neben der Betrachtung des Fahrzeugs hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, auf einer Probefahrt das Fahrgefühl mit dem roten Shuttlebus persönlich zu erleben. Beim Betriebsstart des Busses starten mehrere Systeme zugleich. Erstaunlich ist, wie schnell und direkt der Bus auf Bedienung reagiert. Ralph Hirschberg, Gesamtprojektleiter NAF-Bus von der EurA AG, sagt über die Herausforderung bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge: „Autonomes, elektrisches Fahren erfordert hochkomplexe Verfahren. All das, was ein Mensch am Steuer zeitgleich ausübt – etwa das Wahrnehmen der Lichtsignale einer Ampel, der Blick in den Rückspiegel und das Bremsen – sollen autonome Fahrzeuge in Zukunft allein ausführen. Dies bedarf eines Austauschs großer Datenmengen zwischen Fahrzeug und Umgebung.“

In den kommenden Wochen wird der NAF-Bus immer wieder auf den Straßen in Lunden und Lehe für Fahrgäste kostenfrei unterwegs sein. Der Bus wird dabei vorerst nicht autonom fahren, sondern im manuellen Betrieb. Das heißt, dass jederzeit eine Begleitperson an Bord ist, die sogenannten Operatoren, die den Shuttle steuern und auf die Sicherheit im Straßenverkehr achten. „Wir sind gespannt auf das Fahrerlebnis in realen Umgebungen, also im ‚echten‘ Straßenverkehr. Genauso gespannt sind wir aber auch auf das Feedback der Fahrgäste, die ja neben den Operatoren durch Ihr Fahrempfinden ebenso einen wichtigen Beitrag in das Projekt einbringen“, berichtete Michael Kierek, Betriebsmanager von Autokraft.

Ob der Bus innerhalb des Projektzeitraums noch autonom fahren wird, ist aufgrund der ausstehenden Streckeneinmessung noch offen. „Aber auch ohne den autonomen Modus gilt es Daten zur Reichweite, Bedienung und Fahrerlebnis zu analysieren, die nicht minder wichtig sind“, so Kierek weiter. Untergebracht ist der Bus in Lunden in einer Halle, wo er geladen wird, wenn er gerade nicht im Betrieb ist.

Im September: Vier Tage kostenloser HVV

Am Sonntag, den 5. September sowie an den Sonnabenden 11., 18. und 25. September können alle HVV-Verkehrsmittel kostenlos genutzt werden.

Diese Freifahrt gilt für die Ringe A-F und damit nicht nur in Hamburg, sondern auch in den Kreisen und Landkreisen Pinneberg, Segeberg, Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Lüneburg, Harburg und Stade sowie in Teilen der Landkreise Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Heidekreis, Rotenburg (Wümme) und Cuxhaven.

Damit löst der HVV das Versprechen ein, die Mehrwertsteuersenkung aus dem Jahr 2020 vollständig an die Kunden weiter zu geben. Teile des Pakets (erweiterte Mitnahmeregelung für Abonnenten, sieben Prozent Online-Rabatt) wurden bereits umgesetzt. Die vier kostenlosen Tage mussten wegen des zweiten Lockdowns im November 2020 ausfallen und werden jetzt nachgeholt.

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Vier Mal kostenlos am Wochenende mit dem HVV in die Stadt oder nach draußen – das ist eine richtig gute Möglichkeit, das immer weiter wachsende Angebot des Hamburger ÖPNV auszuprobieren. Besonders freut mich, dass wir damit an einem verkaufsoffenen Sonntag starten – das wird sicher auch dem Einzelhandel in der Stadt gut tun.“

Anna-Theresa Korbutt, HVV-Geschäftsführerin: „Mit den vier kostenlosen HVV-Tagen lösen wir nicht nur ein Versprechen ein - wir möchten auch dazu animieren, das eigene Auto einmal stehenzulassen und sich von der Angebotsqualität des HVV zu überzeugen.“

Fahrplanwechsel zum 2. August 2021

Änderungen im Schleswig-Holstein-Tarif zum 1. August

Zum 1. August 2021 werden die Fahrkartenpreise bei NAH.SH, dem Nahverkehr in Schleswig-Holstein, erhöht. Das Abonnement wird ab August attraktiver und ermöglicht einen sorglosen Einstieg.

Die Preise für die Nutzung von Bahnen und Bussen des landesweit gültigen Schleswig-Holstein-Tarifs (SH-Tarif) werden zum 1. August 2021 um durchschnittlich 0,88 Prozent angehoben. Die Preisanpassung ist erforderlich, um Kostenentwicklungen des laufenden Betriebs auszugleichen. Vor allem die Energiekosten sind stark angestiegen, so sind die Kraftstoffpreise heute höher als vor der Corona-Pandemie. Auch bei den Personalkosten gab es Steigerungen.

Ein Abo zu testen, ist jetzt ohne Risiko möglich: Wer ab August ein Abo im SH-Tarif beginnt und nicht überzeugt ist, kann nach dem dritten Monat ohne Nachzahlung wieder aussteigen.

Fahrpreisanpassung der VGSF zum 1. August 2021

Kulturticket
Foto (von links nach rechts): Martin Bill (Staatsrat Behörde für Verkehr und Mobilitätswende), Anna-Theresa Korbutt (Geschäftsführerin HVV) und Carsten Brosda (Senator für Kultur und Medien) © HVV Marc-Oliver Schulz

Kultur tut gut: Mit HVV-Kulturticket Hamburger Künstler:innen unterstützen

Das kulturelle Leben und damit viele Künstlerinnen und Künstler waren und sind besonders hart von der Pandemie betroffen. Der Hamburger Kultursommer, der am 15. Juli startet und bis zum 16. August geht, setzt hier mit mehr als 100 Veranstaltungen in allen sieben Bezirken ein kraftvolles Zeichen für die Hamburger Kulturszene. Jetzt können auch alle HVV-Fahrgäste die Künstlerinnen und Künstler unterstützen – mit dem HVV-Kulturticket. Dieses kann vom 15. Juli bis zum 31. August zusätzlich zum regulären Angebot über HVV-App und hvv switch-App gekauft werden. Vom Preis der Fahrkarte geht dann 1 Euro an den Verein MenscHHamburg e.V., dieser leitet das Geld gezielt an besonders förderungsbedürftige Solokünstler:innen weiter.

Anna-Theresa Korbutt, HVV-Geschäftsführerin: "Kultur und ÖPNV sind die Seelen einer jeden Metropole. Der öffentliche Nahverkehr und noch stärker die Kulturszene haben unter der Pandemie gelitten. Wir als HVV möchten dazu beitragen, das Leben wieder zurück in Stadt und Region zu bringen. Wir hoffen, dass in den kommenden Wochen viele unserer Fahrgäste das Kulturticket nutzen werden und unser Vorhaben damit unterstützen."

Das HVV-Kulturticket ist eingebettet in eine Kampagne, die von zahlreichen Prominenten der Hamburger Kulturszene unterstützt wird. Kernelement sind Filmspots, die ab dem 15. Juli im Fahrgastfernsehen, auf den Stationsscreens, im Social Web, auf der Webseite (www.hvv-switch.de/Kulturticket) und ab dem 22. Juli im Kino laufen.

Hybridbus
© Autokraft, Sven Geissler

Betriebsstart im Teilnetz Schleswig-Flensburg Ost am 1. Juli 2021

Im neuen Verkehrskonzept sind 90 Busse im Einsatz. 40 Busse sind Neufahrzeuge und davon sind wiederum 31 Fahrzeuge Mild-Hybridbusse. Diese Busse des Herstellers MAN verfügen zusätzlich zum herkömmlichen Verbrennungsmotor über einen elektrischen Antrieb. Sie fahren damit energieeffizienter, schadstoffärmer und mit weniger Lärmbelastung als vergleichbare Dieselbusse. Eine saubere Sache für Mensch und Umwelt! Die elektrische Energie wird in den technischen Komponenten auf dem Fahrzeugdach gespeichert und kann so das Bordnetz wie z.B. die USB-Steckdosen oder die Klimaanlage mit Strom versorgen. Dies kommt insbesondere zum Einsatz, wenn aufgrund der Start-Stopp-Automatik der Dieselmotor abgeschaltet ist, etwa an roten Ampeln oder bei längerem Halt an einer Haltestelle.

Im Zuge einer verbundweiten Vereinheitlichung von Liniennummern bekommen die Regionalbusse nun auch im Kreis Schleswig-Flensburg Liniennummern im Bereich 600-699 und 800-899. Im Flensburger Stadt-Umland-Verkehr nach Handewitt, Harrislee und Glücksburg werden zweistellige Liniennummern verwendet. Ausnahme sind einbrechende Linien aus dem Kreis Nordfriesland.

Elektrobus

Elektrobus bis Ende 2021 im Stadtverkehr Bad Oldesloe

Für ein halbes Jahr testet Autokraft einen Elektrobus im Stadtverkehr Bad Oldesloe. Zum Start haben sich am 1. Juli 2021 der stellvertretende Landrat Joachim Wagner, Gesa Dunkelgut, Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Kreis Stormarn, Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke sowie Daniel Goergen, Marktmanager von Autokraft, in der Niederlassung Bad Oldesloe getroffen und den Bus in Empfang genommen.

Das Fahrzeug ist ein barrierefreier Solo-Wagen des Herstellers EBUSCO. Er verfügt über 90 Plätze und bietet den Fahrgästen Vollklimatisierung. Laut Hersteller verfügt er über eine Reichweite von ca. 400 Kilometern. Eine Ladung des Leeren Akkus auf 80 Prozent der Kapazität dauert ca. 6 Stunden, genutzt wird dafür eine ebenfalls angemietete, mobile Ladestation. „Wir freuen uns sehr, dass wir das Fahrzeug für ein halbes Jahr bei uns testen können. Auch für den Großteil unseres Fahrpersonals ist es eine neue Erfahrung, mit einem Elektrobus zu fahren und dieses neue Fahrgefühl kennen zu lernen“, sagt Daniel Goergen, Marktmanager von Autokraft in Bad Oldesloe.

Langfristiges Ziel: Elektrifizierung des gesamten Stadtverkehrs
Die Initiative für den Einsatz des Elektrobusses bei Autokraft hat der Kreis Stormarn ergriffen. Denn das langfristige Ziel ist es, den Stadtverkehr Bad Oldesloe vollelektrisch zu fahren. Derzeit laufen sowohl im Nordkreis bei Autokraft als auch im Südkreis Tests mit Elektrofahrzeugen. Mit den Tests sollen Erkenntnisse gewonnen werden, die für einen dauerhaften Einsatz dieser Technologie wichtig sind. Dazu zählen die Einsatzmöglichkeiten von Elektrobussen im laufenden Betrieb, zur Reichweite, zur benötigten Ladeinfrastruktur, zu Ladezeiten und den verbundenen Kosten.

Kielius
Schlüsselübergabe, v. Links nach rechts: Sven Thomsen, Jan Cyrullies, Jens Ludwigkeit und Wolfgang Murkisch © DB

Drei neue KIELIUS Busse zum Betriebsstart

Rechtzeitig zum Neustart des KIELIUS wurden am 14. Juni 2021 auf unserem Betriebshof in Kiel Wellsee drei nagelneue KIELIUS Reisebusse übergeben.

Gemeinsam über den Neustart freuten sich bei der Schlüsselübergabe Key Account Manager Bus & Coach Jens Ludwigkeit und Regionalbeauftragter Verkauf Wolfgang Murkisch von Scania sowie von Autokraft der Regionalleiter Produktion Jan Cyrullies, Niederlassungsleiter Sven Thomsen und unsere Busfahrer:innen.

Kielius Busse

Die Scania-Busse verfügen über bequeme Reisebus-Sitze, Klimaanlage und eine Toilette. Wie gewohnt befinden sich Zeitschriften und WLAN an Bord, Kindersitze gibt es auf Bestellung. Seit dem 18. Juni 2021 fährt der KIELIUS alle 2 Stunden wieder von Kiel über Neumünster zum Hamburg Airport – mit neuester Technik und einem Hygienekonzept.

© Lions Clubs Kiel

15. Kieler Entenrennen - Jetzt Ente kaufen und mitmachen!

Die Enten gehen dieses Jahr am Kieler Bootshafen an den Start: Am 3. Oktober 2021 geht es um 14 Uhr los. Für die schnellsten 300 Enten winken attraktive Preise im Gesamtwert von 25.000 Euro. Und das Beste: Mit Ihrer Teilnahme am Kieler Entenrennen unterstützen Sie ein soziales Projekt! Das Entenrennen wird von den sechs Kieler Lions-Clubs und den Leos organisiert. Autokraft unterstützt die Veranstaltung seit vielen Jahren durch das kostenfreie Bereitstellen einer Werbefläche auf einem Bus.

Sie wollen mitmachen? So einfach geht’s:

  • In einer der Verkaufsstellen für 5 Euro eine Gummiente kaufen.
  • Die Ente bis 13 Uhr vor dem Rennen an den Ständen am Bootshafen abgeben.
  • Beim Rennen die eigene Ente anfeuern.
  • Mit Glück nach dem Rennen den eigenen Gewinn abholen!

GP JOULE übergibt umweltfreundliche Wasserstoffbusse an Autokraft

Letzte Stufe des Pionierprojekts eFarm umgesetzt

Reußenköge/Niebüll, 19. Mai 2021. Die beiden Brennstoffzellenbusse des Wasserstoff-Pionierprojektes eFarm wurden heute in Niebüll an die Autokraft GmbH übergeben. Ab sofort sollen sie im Linienverkehr in Nordfriesland ihren Dienst tun. Damit ist auch die letzte Phase des von GP JOULE initiierten Projekts eFarm in die Praxis umgesetzt. Die Busse werden an den beiden zum Projekt gehörenden Tankstellen in Niebüll und Husum mit klimaneutralem Wasserstoff betankt, der mit regionalem Windstrom erzeugt wurde. Eine Tankfüllung reicht für 400 Kilometer. Das entspricht einem regulären Betriebstag im Linienverkehr, sodass die Busse flexibel auf 50 Busverbindungen rund um Niebüll und Husum eingesetzt werden können.

Wasserstoffbus
© GP JOULE

V.l.nr. Manfred Ueckermann (Kreispräsident Nordfriesland), Thorsten Hinrichs (Niederlassungsleiter Autokraft Flensburg), Daniel Marx, Regionalleiter DB Regio Bus Nord, Sören Nissen (Applikationsingenieur GP JOULE), Felix Bülo (Projektmanager eFarm, GP JOULE), Florian Lorenzen (Landrat Nordfriesland), Dirk Albertsen (Geschäftsführer der TEAM Energie), André Steinau (Projektleiter eFarm, GP JOULE), John-Heinrich Ingwersen (Geschäftsführer Windpark Bosbüll).

Vorbild für regionale Wertschöpfung durch die Energiewende
"Dank eFarm können wir als erste Busgesellschaft in Deutschland nicht nur klimaneutralen, sondern auch regionalen Wasserstoff tanken. Wir sind gespannt auf die Erfahrungen, die wir mit der Brennstoffzellentechnologie im täglichen Einsatz sammeln werden, denn es ist unser erklärtes Ziel, alternative Antriebe im Schleswig-Holsteiner ÖPNV mit voranzutreiben", sagt Daniel Marx, der als Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio Bus Nord für die Autokraft GmbH verantwortlich ist. "Durch das Projekt eFarm im Kreis Nordfriesland wird eine Blaupause für nachhaltige Mobilität geschaffen, der immer mehr Regionen in ganz Deutschland folgen", ergänzt Landrat Florian Lorenzen. "Mit der Übergabe der beiden Busse setzen wir auch die letzte Stufe des Projekts eFarm in die Praxis um. Wir haben damit gezeigt, wie durch die Energie- und Verkehrswende neue Wirtschaftssysteme mit regionaler Wertschöpfung entstehen können", bilanziert Ove Petersen, Mitgründer und CEO der GP JOULE Gruppe.

Komfortabel, sauber und sicher
Die beiden zweitürigen Niederflurbusse vom Typ „H2.City Gold“ stammen vom portugiesischen Hersteller CaetanoBus. „GP JOULE entwickelt eines der größten Wasserstoff-Mobilitätskonzepte in Deutschland. Wir sind sehr stolz, dass Caetano mit den H2.City Gold ein Teil dieser Initiative ist und dabei hilft, eine grünere Zukunft für uns alle zu gestalten“, sagt Kohei Umeno, Kaufmännischer Direktor von CaetanoBus. Die Wasserstofftanks, Batterien und das Brennstoffzellensystem von Toyota sind auf dem Dach der Busse platziert. Dass die Busse nahezu geräuschlos unterwegs sind und aus dem Auspuff nichts als Wasserdampf kommt, weiß man im Luftkurort Niebüll besonders zu schätzen. Auch die Sicherheitstechnik ist auf dem neuesten Stand: Im Falle eines Zusammenstoßes wird dank Unfall- und Leckage-Sensoren die Wasserstoffzufuhr aus dem Tank augenblicklich gestoppt.

Mehr zum Thema

Auf unserer Internetseite zu den Wasserstoffbussen erfahren Sie mehr zum Projekt. In einem lesenswerten Interview erklärt André Steinau, bei GP JOULE verantwortlich für die Wasserstoffprojekte, wie der grüne Wasserstoff gewonnen wird.
> Zum Interview

Über eFarm
Das Wasserstoff-Verbundprojekt eFarm wurde 2017 von GP JOULE initiiert. Mittlerweile engagieren sich darin 20 regionale Gesellschafter, darunter Bürgerwind- und Solarparks sowie Stadtwerke. Im Zuge des Projekts wurde eine lokale Wasserstoff-Infrastruktur geschaffen, die von der Erzeugung durch Elektrolyse über die Verbreitung bis zur Flottennutzung in Brennstoffzellenfahrzeugen reicht. Zum Projekt gehören fünf Elektrolysestandorte in der Nähe von bestehenden Windparks, zwei Wasserstofftankstellen, zwei Brennstoffzellenbusse und bisher dreißig Brennstoffzellen-PKW. Für die Anschaffung von weiteren rund 100 Fahrzeugen liegen bereits Interessenbekundungen vor. Die an den Elektrolyseuren entstehende Abwärme wird zum Beheizen von Gebäuden genutzt.

Über Autokraft
Die Autokraft GmbH mit Hauptsitz in Hamburg ist ein Tochterunternehmen der DB Regio AG. Mit über 900 Mitarbeitenden ist sie eine der größten Busgesellschaften Schleswig-Holsteins. Autokraft betreibt seit 2019 den größten Teil des Busverkehrs im Landkreis Nordfriesland von seinen Standorten in Niebüll, Husum, Garding und Sankt-Peter-Ording. Rund 100 Busse sind dafür im Einsatz.

Die Deutsche Bahn setzt sich als Ziel, bis 2050 ein klimaneutrales Unternehmen zu werden und auf dem Weg dorthin auf herkömmlichen Diesel zu verzichten. Dazu prüft sie verschiedene Möglichkeiten für alternative Antriebe und Kraftstoffe. Der Versuchszug advanced TrainLab fährt bereits mit einem Öko-Diesel, der die CO2-Emissionen um 90 Prozent reduziert. Auch im Regionalverkehr ist der Einsatz von Öko-Diesel geplant, dem bis zu 33 Prozent Öko-Kraftstoffe beigemischt sind.

Dank neuer Telematik-Technologie und Schulungen für nachhaltige Fahrweise wird DB Regio zusätzlich rund 100.000 Tonnen CO2 pro Jahr bei Zügen und Bussen einsparen. Das entspricht dem jährlichen Heiz- und Stromverbrauch einer mittelgroßen deutschen Stadt.

Über CaetanoBus
CaetanoBus mit Sitz in Vila Nova de Gaia ist der führende Bushersteller Portugals und gehört zur der Salvador Caetano Gruppe und Mitsui & Co. Das Unternehmen produziert Fahrzeuge für den Stadt- und Flughafenverkehr, hauptsächlich für den Export und seit 2010 mit einem Fokus auf Elektromobilitätslösungen.

Über GP JOULE
2009 mit der Überzeugung gegründet, dass 100% erneuerbare Energieversorgung machbar ist, ist GP JOULE heute ein System-Anbieter für integrierte Energielösungen aus Sonne, Wind und Biomasse sowie ein Partner auf Versorgungsebene für Strom, Wärme, Wasserstoff sowie Elektro-Mobilität. Als Pionier in der Sektorkopplung beschäftigt die mittelständische Unternehmensgruppe über 350 Mitarbeiter in Deutschland, Europa und Nordamerika. GP JOULE ist Träger des Umweltpreises der Wirtschaft Schleswig-Holstein 2019.

Mitarbeiter in Midi-Bus

Testfahrt: Elektrobusse für Bargteheide und Schwarzenbek

Die Städte Bargteheide und Schwarzenbek überlegen, ihren Stadtverkehr zukünftig auf Elektromobilität umzustellen. Die finale Entscheidung der zuständigen Gremien steht noch aus. Am 4. Mai 2021 hatten Bargteheides Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht und Schwarzenbeks Bürgermeister Norbert Lütjens die Möglichkeit, sich bei Autokraft über die technischen und organisatorischen Möglichkeiten des Fahrzeugeinsatzes zu informieren. Denn die Autokraft-Niederlassung Bad Oldesloe testet derzeit für zwei Wochen einen Elektro-Kleinbus, der den Fahrzeugen entspricht, die in Bargteheide und Schwarzenbek ab Dezember 2022 zum Einsatz kommen könnten.

Mit dem Einsatz der Elektrobusse würde sich auch das ÖPNV-Angebot für die Fahrgäste verbessern. In beiden Städten sollen jeweils drei bzw. vier Elektro-Kleinbusse die neue Flotte bilden, die auf je zwei oder drei neuen Linien fahren. Sollte sich die Politik für die Umsetzung eines neuen Konzeptes für den öffentlichen Personennahverkehr entscheiden, würde es für Fahrgäste mehr Möglichkeiten geben, im Alltag den Bus zu nutzen und mit ihm wichtige Ziele des täglichen Lebens zu erreichen. Die Kleinbusse sind dabei so wendig, dass sie auch kleinere Wohngebiete mit engeren Straßen erreichen.

Midi-Bus

Der Midi-Bus mit vollelektrischem Antrieb ist barrierefrei, emissionsfrei und geräuscharm unterwegs.

Das Test-Fahrzeug wird derzeit von Autokraft im Stadtverkehr Bad Oldesloe eingesetzt. "Wir wollen herausfinden, mit welchen Verbräuchen und Reichweiten wir unter realen Bedingungen rechnen können. Das ist eine wichtige Voraussetzung für eine realistische Gestaltung von neuen Fahrplänen. Außerdem sind wir gespannt auf die Rückmeldungen der Fahrgäste und unseres Fahrpersonals", erläutert Sven Babbe, Niederlassungsleiter von Autokraft in Bad Oldesloe.

Falls die Umsetzung des Projekts beschlossen wird, braucht es neben den neuen Fahrzeugen auch die entsprechende Ladeinfrastruktur. Diese müsste Autokraft auf dem Betriebshof noch einrichten. Für die Planung muss neben der Frage nach der Reichweite bedacht werden, wie sich die Ladezyklen in den Betrieb einfügen lassen, ob der Ladevorgang digital gesteuert werden kann und welche Herausforderungen es bei der Instandhaltung im Vergleich zu herkömmlichen Diesel-Bussen gibt.
Die Informationsveranstaltung war gewinnbringend für alle Seiten. Ob ein neues Verkehrskonzept kommt, wird in den zuständigen Gremien der Städte weiter diskutiert und erarbeitet. Der Einsatz innovativer Technologien und Konzepte ist bei Autokraft jederzeit willkommen, besonders wenn sie zur Klima- und Verkehrswende beitragen.

© NAH.SH

Videodreh mit der Poetry Slammerin Mona Harry bei Autokraft

NAH.SH

Neues NAH.SH-Jobticket startet

Autokraft spendet Tablets an Grundschule in Wesselburen

Übergabe Tablets
Die Teamleiter Vanessa Hoß-Rembold und Maik Missberger von Autokraft übergaben die Tablets an die Direktorin Sabine Hoffmeister © Grundschule Wesselburen

Hamburg, 3. März 2021. Wer von zu Hause arbeitet, benötigt eine entsprechende technische Ausstattung. Das gilt für Erwachsene wie für Kinder gleichermaßen. Doch genau dieser Punkt ist es, der einen großen Unterschied macht, sei es bei der Ausstattung der Schulen oder bei den Familien.

Autokraft hat 8 Tablets inklusive Schutzhülle an die Watt´n Meer School in Wesselburen gespendet. Sie wurden im Unternehmen nicht mehr benötigt, weil auf neue Geräte umgestellt wurde. Zum Verschrotten waren sie aber einfach noch zu gut.

Thorsten Hinrichs, Niederlassungsleiter von Autokraft in Flensburg, fand die Idee für die Spende sofort gut: "Ich freue mich, dass wir in diesen schwierigen Zeiten einen kleinen Beitrag zur Digitalisierung für die Grundschule Wesselburen leisten können. Wenn wir schon weniger Kinder auf dem Weg zur Schule und zum Kindergarten in unseren Bussen begrüßen dürfen, machen wir ihnen so auf anderem Wege eine Freude."

Sabine Hoffmeister, Direktorin der Schule, nahm die acht Tablets von den Teamleitern Vanessa Hoß-Rembold und Maik Missberger in Empfang. Sie hat bereits einen Plan, wie die Geräte zum Einsatz kommen sollen: "Unsere Schülerinnen und Schüler können die Tablets für das Homeschooling nutzen. Ich möchte sie aber auch in Präsenzzeiten nutzen. Beispielsweise können wir den Umgang mit digitalen Medien in kleinen Fördergruppen üben. Kompetenzen in diesem Bereich zu entwickeln ist heute sehr wichtig."

Medibus Presse
© Stefan Wix

DB Medibus: Die mobile Impfstation im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Der Kreis Rendsburg-Eckernförde ist deutschlandweit der erste Landkreis, der den DB Medibus zur Umsetzung der Impfkampagne gegen das Corona-Virus einsetzt. In den Monaten Februar bis Mai wird der Bus flexibel im gesamten Landkreis unterwegs sein. Am Montag, 1. Februar 2021, stellten Herr Dr. Kruse, Leitender Kreisverwaltungsdirektor und Herr Professor Dr. Ott, Leiter des Corona-Lagezentrums, als Vertreter des Kreises sowie Dana Schulz und Stefan Wix von Autokraft den Bus und das Einsatzkonzept vor.

Mit dem DB Medibus bietet DB Regio Bus eine innovative Möglichkeit, den Zugang zu medizinischer Infrastruktur zu verbessern. Da die Impfzentren insbesondere für ältere Leute, die auf Hilfe angewiesen sind, nicht immer so leicht zu erreichen sind, kommt die Impfung nun direkt zu den Menschen. Außerdem wird der Bus als mobiles Test-Center eingesetzt. Den Bus hat der Kreis von DB Regio Bus Ost für zwei Monate gemietet. Betriebliche Abläufe wie das Betanken und Waschen des Fahrzeugs übernimmt die Autokraft Niederlassung Kiel. Auch das Fahrpersonal kommt von Autokraft.

Medibus

Kontaktlos Fahrkarte kaufen und sparen: 7 Prozent Rabatt auf digitale Tickets im HVV

Einbau einer Schutzscheibe im Regio Bus
Stefan Naguschewski und Süleyman Öztekin beim Einbau einer Schutzscheibe © Benjamin Möller

1.000 Busse mit Schutzeinrichtung am Fahrerarbeitsplatz ausgestattet

Investition von rund einer Million Euro bei DB Regio Bus Nord

(Hamburg, 4. November) Der Gesundheitsschutz unserer Fahrgäste sowie der Busfahrerinnen und Busfahrer steht für DB Regio Bus an erster Stelle. Neben den weiterhin allgemein gültigen Schutzmaßnahmen wie beispielsweise dem Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen, wurde nun sukzessive die gesamte Busflotte von DB Regio Bus mit einer dauerhaften Schutzeinrichtung am Fahrerarbeitsplatz ausgestattet. Für den Einbau in rund 1.000 Busse hat DB Regio Bus Nord knapp eine Million Euro investiert.

Je nach Fahrzeugtyp dauert der Einbau einer Plexiglasscheibe bis zu drei Stunden. Die Scheiben und die Anbringung sind vom TÜV getestet, abgenommen und zertifiziert. So wird sichergestellt, dass alle relevanten Anforderungen für eine sichere Beförderung im Straßenverkehr erfüllt werden. Die Trennscheiben bestehen aus einem speziell beschichteten Polycarbonat und haben eine Öffnung zum Durchreichen von Geld und Fahrscheinen. Die Trennscheiben verbleiben dauerhaft in den Bussen.

Busfahrer hinter Plexiglasscheibe

Durch den Einbau ist der Ticketverkauf im Bus in allen Fahrzeugen wieder möglich. Auch die zuvor abgesperrte erste Sitzreihe sowie die vordere Tür sind in allen Bussen wieder freigegeben.

Daniel Marx, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio Bus Nord, sieht die Busgesellschaften gut gewappnet für die kommenden Monate: "Die Nutzung des ÖPNV ist auch zu Corona-Zeiten sicher, wenn sich alle an die bestehenden Regeln halten. Mit unserer großen Investition in die Schutzscheiben sowie durch Maßnahmen wie das Lüften der Busse an jeder Haltestelle und die tägliche Reinigung sorgen wir dafür, dass unsere Fahrgäste auch im Herbst und Winter gesund und mobil bleiben."

Zu DB Regio Bus Nord gehören die Busse von Autokraft, Dithmarschenbus, Heidebus, Südniedersachsenbus und Weser-Ems-Bus sowie von Haller Busbetrieb und Hanekamp Busreisen.

Gemeinsam in eine emissionsarme Zukunft
© Angelika Theidig

Erster umgerüsteter Elektrobus geht an den Start