Ordnerbeschriftung Pressemitteilung

Aktuelles & Presse bei RBB

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden mit unseren Pressemeldungen der Regionalbus Braunschweig GmbH sowie aktuellen Informationen zu Veranstaltungen und neuen Angeboten.

RBB und Haller Busbetrieb: Kundenservice mit neuen Kontaktdaten

Zum 1. Dezember 2021 erreichen Fahrgäste den Kundenservice der Regionalbus Braunschweig GmbH (RBB) und der Haller Busbetrieb GmbH (HBB) unter neuen Kontaktdaten:

0531 35639229

Kundenservice.RBB-HBB@deutschebahn.com

Die bisherigen Kontaktdaten verlieren Ihre Gültigkeit und werden zum kommenden Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021 auch auf den Fahrplänen aktualisiert.  

 

VRB: Fahrgastzahlen steigen an - Kampagne zum Wiedereinstieg

Die Fahrgastzahlen im ÖPNV steigen seit einigen Wochen wieder deutlich an. Die Anzahl der Abonnenten im Verkehrsverbund Region Braunschweig (VRB) ist im Oktober auf rund 80% im Vergleich zu der Zeit vor der Corona-Pandemie im Oktober 2019 gestiegen. „Das wollen wir gerade jetzt nutzen, um bei den Bürgerinnen und Bürgern um Vertrauen zum Einstieg in Bus und Bahn zu werben“, sagt Geschäftsführer Ralf Sygusch.

„Mit Maske und möglichem Abstand in den Fahrzeugen und an den Haltestellen helfen unsere Fahrgäste mit, die Nutzung des ÖPNV sicher zu machen“, ergänzt Geschäftsführer Jörg Reincke. Jetzt würden viele Menschen wieder auf eine wetterfeste Mobilität umsteigen. Da im gesamten Verbundgebiet des VRB das komplette Angebot gefahren werde, zeigen sich beide Geschäftsführer zuversichtlich, dass die Bürgerinnen und Bürger dieses Angebot auch nutzen.

Beide Geschäftsführer werben nachdrücklich für die Nutzung des ÖPNV statt des eigenen Autos. „Der ÖPNV in unserer Region ist zuverlässig und klimafreundlich. Der Klimawandel macht in Corona-Zeiten keine Pause, deshalb ist es uns wichtig, weiterhin für den ÖPNV zu werben. Wir wollen eine Verkehrswende – aber das schaffen wir nur gemeinsam.“

Der VRB beteiligt sich deshalb an der bundesweit angelegten #BesserWeiter-Kampagne des VDV (Verband deutscher Verkehrsunternehmen) mit dem Ziel, das Vertrauen der Fahrgäste in den öffentlichen Nahverkehr zu stärken. Von heute an bis zum Jahresende wird die Kampagne mit dem Titel „Ich bin Wiedereinsteiger:in!“ im gesamten Verbundgebiet auf Großflächen und Cityscreens sowie in den digitalen Medien und sozialen Netzwerken sichtbar werden. Ergänzt wird die Kampagne durch gezielte Fahrscheinformationen, nach dem Motto: „Jetzt einsteigen – mit dem Fahrschein, der zu mir passt“.

Hintergrund
Die Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen steigen seit September bundesweit wieder an, sie liegen bei ca. 70-80% im Vergleich zu Vor-Corona in 2019. Zu Jahresbeginn lag der Wert noch bei 20-30%. Das Vertrauen der Menschen in Sicherheitsmaßnahmen der Verkehrsunternehmen zeigt Wirkung, ebenso das vorbildliche Mitwirken der Fahrgäste. Es ist laut der Pendler-Corona-Studie der Charité Berlin von Mai 2021 kein erhöhtes Infektionsrisiko im ÖPNV festzustellen.

RBB testet E-Bus auf der Stadtlinie

Viele Menschen vor einem E-Bus
V. l. Thomas Spreer und Thomas Fitz von RBB zusammen mit Landrat Michael Schünemann und Kreisbaurat Ralf Buberti vor dem E-Bus. © Peter Drews/Landkreis Holzminden

„Wir sind froh, dass sich auch im Bereich des Öffentlichen Nahverkehrs in Bezug auf den Klimaschutz etwas bewegt“, stellt Landrat Michael Schünemann bei einem Ortstermin am Holzmindener Busbahnhof fest. RBB hat für drei Wochen den Probebetrieb eines Elektrobusses im Stadtverkehr Holzmindens organisiert. „Ich wünsche mir künftig mehr solcher Fahrzeuge auf den Straßen des Landkreises“, unterstrich der Landrat.

Für den Holzmindener RBB-Standortleiter Thomas Fitz ist der Probebetrieb auf den Stadtbuslinien 501 (Nordring) und 502 (Südring) ein guter Einstieg: „Wir haben unseren Fuhrpark in den letzten Jahren immer wieder auf den neuesten Stand nach modernsten Gesichtspunkten gebracht“, stellt Fitz fest. Ein möglicher Einsatz von E-Fahrzeugen werde dementsprechend bei künftigen Planungen auf jeden Fall auch von entscheidender Bedeutung sein, wenn neu investiert werden müsse. 

RBB Holzminden hat den E-Bus von der Firma VDL Bus Coach zur Verfügung gestellt bekommen. Das vollelektrische, klimatisierte Fahrzeug ist speziell für den Einsatz im Stadtverkehr geeignet. Mit sogenannten Low-Entry-Eingängen ist der für 29 Sitz- und 39 Steh- sowie einem Rollstuhlplatz ausgelegte Bus besonders nutzerfreundlich. „Für den Test war eine Programmierung des elektronischen Ziel- und Streckenschildes leider nicht möglich“, sagt Thomas Fitz, deshalb müsse man sich mit Steckschildern behelfen. Ansonsten freue er sich aber über den reibungslosen Einsatz des klimafreundlichen Busses. Bis Freitag, den 5.November ist der Bus jeweils von 7 Uhr bis 13.30 Uhr im Holzmindener Stadtverkehr unterwegs. Steigen Sie ein!

VRB-Schülerticket ab November ohne Altersgrenze

© VRB

„Sprich mit mir!“

Werben um mehr Aufmerksamkeit von Eltern für ihre Kinder: v.l. Barbara Fahncke (Jugendamtsleiterin), Sarah Humburg (Erste Kreisrätin), Janina Ternedde (VSN-Marketing),Thomas Fitz (Betriebsstellenleitung RBB Holzminden), Ilona Feyer-Yurttas (Frühe Hilfen im Landkreis Holzminden) © Peter Drews/Landkreis Holzminden

(21. August 2021) Frühe Hilfen des Landkreises und VSN starten Plakataktion in Bussen

Für Kinder sind Zeiten, in denen man ihnen die ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt, besonders wertvoll. Sie merken dadurch, dass sie wichtig sind. „Kinder spüren ganz genau, wenn Eltern durch ihr Handy abgelenkt sind und sie selbst nicht genügend beachtet werden“, sagt Sarah Humburg, Erste Kreisrätin des Landkreises Holzminden beim Fototermin zur Plakataktion „Sprich mit mir“, die jetzt im Landkreis Holzminden anläuft.

Mit der Aktion möchten die Netzwerkkoordination Frühe Hilfen des Landkreises Holzminden und der Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (VSN) mit ihren Partnern Regionalbus Braunschweig (RBB) und der Regiobus Uhlendorff alle Eltern für einen bewussteren Umgang ihrer täglichen Smartphone-Nutzung sensibilisieren.

„In den letzten Jahren haben sich die digitalen Medien rasant weiterentwickelt und den Alltag in all unseren Lebensbereichen stark verändert“, erklärt Ilona Feyer-Yurttas von den Frühen Hilfen die Aktion. Das Smartphone sei ständiger Begleiter, erleichtere das Leben und ermögliche, mit anderen Menschen schnell in Kontakt zu treten. „Das hat viele Vorteile, beispielsweise, wenn es darum geht, den komplexen Familienalltag zu organisieren“, ergänzt sie. Gleichzeitig aber bedeute es auch eine große Herausforderung. Denn Eltern sollten frühzeitig ein Vorbild für die Mediennutzung abgeben.

„Das Interesse der Eltern überträgt sich auf das Kind, denn Kinder lernen, indem sie nachahmen“, weiß Feyer-Yurttas, „In der Familie wird der spätere Umgang der Kinder mit den Medien geprägt.“ Deshalb sei es doppelt wichtig, sich als Eltern selbst beim Umgang mit digitalen Medien zu beobachten und zu kontrollieren. Die Plakataktion solle daran auch im öffentlichen Raum immer wieder erinnern.

Ab Mittwoch, den 22. September sind die Plakate der Aktion in den Linienbussen im Landkreis zu finden und sollen die Botschaft vermitteln: Kleine Kinder brauchen ungeteilte Aufmerksamkeit und einen direkten Austausch. Auch wenn Babys selbst noch nicht sprechen können, ist es wichtig, mit ihnen zu sprechen. Der direkte Blickkontakt, die vertraute Stimme geben ihnen Sicherheit. Die Bedürfnisse des Kindes zu erkennen und darauf zu reagieren, ist eine notwendige Zuwendung, die ein Kind für seine Entwicklung unbedingt braucht.

Die Plakataktion wir auch in den Kindergärten des Landkreises und an anderen öffentlichen Stellen präsentiert. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Frühen Hilfen des Landkreises.

Neues Ticket im VRB ab 1. Oktober 2021: die 8er-Tageskarte

Rufbus: Einfache Bestellung mit neuer App in Holzminden

App ALT/AST Holzminden
© Landkreis Holzminden/Peter Drews

Zusammenarbeit von DB-Töchtern Regionalbus Braunschweig und ioki bringt Vorteile für Fahrgäste und Mitarbeitende

(Hamburg/Holzminden, 4. Juni 2021). Die bedarfsgerechten Angebote Anruf-Sammel-Taxi (AST) und Anruf-Linien-Taxi (ALT) sind in Holzminden seit über zehn Jahren Teil des Nahverkehrs. Die Rufbusfahrten ergänzen das ÖPNV-Angebot in verkehrsschwächeren Zeiten sowie in den späten Abendstunden. Bisher konnten Fahrgäste ihren Fahrtwunsch telefonisch bestellen. Jetzt steht für die Buchung zusätzlich eine neue, barrierefreie App zur Verfügung.

In der App „AST/ALT Holzminden“ sind die Fahrpläne des AST und des ALT Holzminden hinterlegt. Die Buchung der Fahrt und Bezahlung per Kreditkarte erfolgen bequem per Klick. Die App zeigt anschließend den Status der bestellten Fahrt sowie den Standort des gebuchten Fahrzeugs an. In der App kann angegeben werden, ob ein Rollstuhl ins Fahrzeug passen muss. In Sachen Barrierefreiheit verfügt die App über ein Voiceover, also eine Vorlesefunktion sowie über dynamische Schriftgrößen. So wird der On-Demand-Service AST und ALT für Fahrgäste deutlich einfacher nutzbar und nachvollziehbarer als bisher.

„Mobilität, Klimaschutz und Digitalisierung sind für mich wichtige Themen. Toll, dass Holzminden mit der neuen App für die AST- und ALT-Verkehre Vorreiter ist in Sachen Digitalisierung von Rufbussen. Auf Grundlage der Nutzungsdaten können wir die Angebote weiterentwickeln und verbessern“, sagt Landrat Michael Schünemann.

Für das neue Angebot setzt Regionalbus Braunschweig auf die Plattformtechnologie der DB-Tochter ioki. Sie bietet drei Komponenten: Die App für den Fahrgast, mit der die Buchung bequem getätigt und nachvollzogen werden kann. Das Administrations-Tool, die sogenannte Schaltzentrale, ermöglicht Regionalbus Braunschweig sowohl ein Monitoring der erbrachten Verkehrsleistungen als auch die Verwaltung des laufenden Betriebs. Und mit der Fahrzeug-App erhält das Fahrpersonal eine eigene Anwendung, die alle relevanten Informationen zum Fahrauftrag anzeigt. Der intelligente Algorithmus verfolgt einen Ridepooling-Ansatz, bei dem Fahrgemeinschaften zwischen Fahrgästen mit ähnlichem Start und Ziel gebildet werden. Das sorgt für eine effiziente Auslastung der Fahrzeuge und dient damit dem Klimaschutz. Zur Einhaltung von Abstandsregeln lässt sich dieser Mechanismus jedoch auch kurzfristig pausieren.

„Mit der neuen Plattform und der Fahrgast-App von ioki gehen wir einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung von Rufbusverkehren. Wir erleichtern unseren Fahrgästen die Nutzung des Angebots und gestalten unseren Betrieb effizienter. Wenn sich das System bewährt, werden wir es zukünftig auf weitere Rufbusangebote in unserem Verkehrsgebiet ausweiten“, sagt Alexander Siems, Niederlassungsleiter von Regionalbus Braunschweig.

Die neue App „AST/ALT Holzminden“ steht kostenfrei im Apple App Store und im Google Play Store zur Verfügung. Am Angebot selbst ändert sich nichts: Die bisherigen Fahrzeiten bleiben gleich, Fahrpreise entsprechen dem VSN-Tarif (plus Komfortzuschlag im AST). Die telefonische Buchung bleibt weiterhin möglich unter Tel. 0421 51783152.

2 Elektrobusse für den internen Shuttle bei Volkswagen in Wolfsburg

Umweltfreundliche Busflotte der DB wächst weiter • Werksverkehr wird klimafreundlicher

Ab sofort setzt Haller Busbetrieb zwei Elektrobusse im Werksverkehr des VW Werks in Wolfsburg ein. Das kostenfreie Angebot für die rund 65.000 Beschäftigten wird damit noch klimafreundlicher. Die beiden Busse sind die ersten vollelektrischen Fahrzeuge in der Flotte von DB Regio Bus Nord.

Betriebsrat
Werkleiter Rainer Fessel, Move Bus-Verantwortlicher Björn Volk, Busbetreiber Martin Steiner, Betriebsratskoordinator Jürgen Hildebrandt, Leiter Mobilitätsservice Stephan Wolf und Personalvorstand Gunnar Kilian (v.li.) probierten den E-Bus aus. © Dehm, Laura (PW/K)/Volkswagen AG

Die beiden Busse der Baureihe MAN Lion City E werden auf den 4 von Haller betriebenen Linien des internen Shuttles im Werk Wolfsburg eingesetzt. Die Busse haben eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern. Eine Vollladung dauert 8 bis 9 Stunden, die Schnellladefunktion benötigt nur 3 Stunden.

Die Batteriepakete befinden sich auf dem Dach, wodurch die Busse etwa 35 cm höher sind als herkömmliche Linienbusse. Die Innenausstattung ist modern und verfügt über Vollklimatisierung, kostenfreies WLAN und USB-Ladebuchsen.

Auf großen Monitoren werden Fahrgastinformationen angezeigt, etwa zum nächsten Halt oder zu den Anschlüssen an den ÖPNV außerhalb des Werksgeländes.

Für die neu angeschafften Fahrzeuge hat Haller Busbetrieb am Standort Wolfsburg in Kooperation mit DB Energie und den Stadtwerken Wolfsburg 2 Ladesäulen installiert. Eine intelligente Software beginnt den Ladevorgang automatisch vor der geplanten Einsatzzeit der Busse, um die Ladekapazitäten ideal auszunutzen. "Wir freuen uns, dass wir bei DB Regio Bus Nord zu den ersten gehören, die vollelektrische Busse einsetzen. Wir sind gespannt auf die Erfahrungen, die wir mit Blick auf das Fahrverhalten, die Reichweite, den Ladevorgang und die Instandhaltung sammeln werden. Außerdem freue ich mich auf die Rückmeldung der Kunden in Bezug auf die neue Technik", sagt Martin Steiner, Betriebsleiter von Haller Busbetrieb.

Für den Betrieb der Elektrobusse haben 2 Mitarbeitende von Haller eine Hochvolt-Schulung Stufe 3 absolviert, die sie zur Übernahme der Fach- und Führungsverantwortung für den Bereich Elektrofahrzeuge am Standort befähigt. Das Fahrpersonal wurde ebenfalls in die Besonderheiten der Elektrobusse eingewiesen.

DB Regio Bus Nord fährt den Werksverkehr im Volkswagen Werk Wolfsburg bereits seit 2012, zuerst betrieben durch die Regionalbus Braunschweig GmbH, jetzt durch deren Tochter, die Haller Busbetrieb GmbH. Aktuell setzt Haller dabei 21 Busse ein, fünf davon sind Gelenkbusse. Bis Ende 2021 werden neben den beiden neuen Elektrobussen 12 Mild-Hybridbusse unterwegs sein. Gunnar Kilian, im Volkswagen Konzernvorstand verantwortlich für die Bereiche Personal sowie Truck & Bus: "Unser Volkswagen Konzern treibt den Wandel zur elektrischen Mobilität auf dem Pkw-Sektor und auch bei Lkws und Bussen konsequent voran. Mit dem MAN Lion City E Bus machen wir Elektromobilität im öffentlichen Nahverkehr erfahrbar - außerhalb und nun auch für unsere Kolleginnen und Kollegen innerhalb unseres Werks in Wolfsburg. Das ist ein weiterer Schritt zur CO2-Reduktion am Standort."

Der Shuttle steht allen Mitarbeitenden des Volkswagen Werks Wolfsburg und Gästen mit Besucherausweis kostenfrei zur Verfügung. Zwischen 5.45 Uhr und 23 Uhr fahren die Busse im 5-, 10- und 15-Minuten-Takt und halten an 38 Haltestellen. Die Fahrzeit der Golf-Linie für eine Linienfahrt über das mehr als 6 km2 große Werksgelände beträgt 25 Minuten. Neben den drei Umsteigepunkten auf den ÖPNV hält der Shuttle an verschiedenen externen Parkplätzen und ermöglicht den Mitarbeitenden so eine bequeme Anfahrt an ihren Arbeitsort.

Im Werk Wolfsburg werden die Volkswagen Modelle Golf, Golf Sportsvan, Tiguan und Touran produziert. Neben der Fahrzeugproduktion ist die Fertigung von Fahrzeugkomponenten wesentlicher Produktionsbestandteil. Das Werk Wolfsburg ist sowohl Hauptsitz der Marke Volkswagen Pkw als auch Unternehmenszentrale des Volkswagen Konzerns mit seinen 12 Fahrzeugmarken. Auch die Forschung und Entwicklung hat ihren Sitz in Wolfsburg.

VSN-Tickets ab sofort kontaktlos im DB Navigator erhältlich

Smartphone mit DB Navigator

ViWalDi im neuen Gewand

ViWalDi
© Michael Schirmann

Neuer Bus für die Verbindung Visselhövede-Walsrode-Direkt (ViWalDi)

Bereits seit 2018 gibt es mit dem ViWalDi eine direkte Busverbindung zwischen Visselhövede und Walsrode. Ein neues Fahrzeug mit auffälliger Beklebung soll sowohl den Komfort für die Fahrgäste als auch die Wahrnehmung des Angebots erhöhen.

Die Abkürzung ViWalDi bezeichnet die Linie 588 und steht für "Visselhövede-Walsrode-Direkt". Das Busangebot wurde auf Initiative der Landkreise Heidekreis und Rotenburg (Wümme) sowie der Städte Walsrode und Visselhövede eingerichtet. Betrieben wird die Linie von Haller Busbetrieb, einer Tochtergesellschaft der Regionalbus Braunschweig GmbH. Am 26. Januar 2021 haben Helma Spöring, Bürgermeisterin von Walsrode, und Rolf Goebel, Bürgermeister von Walsrode, das neue Fahrzeug präsentiert.

ViWalDi bietet Einheimischen und Urlaubern Anbindungen an die Züge ab Visselhövede nach Bremen und von Walsrode nach Hannover. Der von Haller gefahrene Kleinbus erreicht mehrmals täglich die Bahnhöfe der beiden Städte und hält auf der Strecke Visselhövede–Walsrode an mehreren Bushaltestellen.

Darüber hinaus bietet ViWalDi der Bevölkerung eine wesentlich bessere Anbindung an die Gesundheitsversorgung der beiden Landkreise. Visselhövede ist mit dem kassenärztlichen Notdienst seit 2012 dem Bereich Walsrode zugeordnet, wo auch zahlreiche Facharztpraxen vorhanden sind. Die Walsroder können wiederum über Visselhövede schnell nach Rotenburg fahren, um die in Walsrode nicht verfügbaren Fachabteilungen des Rotenburger Krankenhauses zu nutzen. Darüber hinaus ist die Fahrt zu den Spezialkliniken in Hannover und Bremen gut möglich.

Der Fahrplan der Linie 588 bzw. des ViWalDi hängt an den Haltestellen aus, kann aber auch bei Haller Busbetrieb abgefragt werden (Tel. 05161 5113002). Wie der übrige öffentliche Nahverkehr fährt gegenwärtig auch der Direktbus ViWalDi nach regulärem Fahrplan. Das Tragen einer medizinischen Maske ist verpflichtend.

Kaufen Sie mit der neuen VRB-App ab sofort online Tickets

Landkreis Uelzen setzt zusätzliche Schulbusse ein

In zwei Stufen verstärkt Heidebus im Landkreis Uelzen die Kapazitäten in der Schülerbeförderung. Das soll Entlastung bringen und für die nötigen Abstände zum Schutz vor einer Infektion mit Covid-19 sorgen. Heidebus fährt mit sieben zusätzlichen Fahrzeugen 13 Verstärkerfahrten.

Die ersten Busse werden bereits ab Montag, 23. November 2020 eingesetzt. Weitere Verstärkerbusse starten ab Montag, den 30. November 2020. Der Landkreis Uelzen hat die Verstärker zunächst bis maximal zu den Osterferien bestellt, die Dauer ist insgesamt abhängig von den landesrechtlichen Beschlüssen zur Corona-Pandemie.

Mehr dazu lesen Sie auch auf der Internetseite des Landkreises Uelzen.

Schutzeinrichtung am Fahrerarbeitsplatz in 1.000 Bussen

Einbau einer Schutzscheibe im Regio Bus
Stefan Naguschewski und Süleyman Öztekin beim Einbau einer Schutzscheibe © Benjamin Möller

Investition von rund einer Million Euro bei DB Regio Bus Nord

(Hamburg, 4. November) Der Gesundheitsschutz unserer Fahrgäste sowie der Busfahrerinnen und Busfahrer steht für DB Regio Bus an erster Stelle. Neben den weiterhin allgemein gültigen Schutzmaßnahmen wie beispielsweise dem Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen, wurde nun sukzessive die gesamte Busflotte von DB Regio Bus mit einer dauerhaften Schutzeinrichtung am Fahrerarbeitsplatz ausgestattet. Für den Einbau in rund 1.000 Busse hat DB Regio Bus Nord knapp eine Million Euro investiert.

Je nach Fahrzeugtyp dauert der Einbau einer Plexiglasscheibe bis zu drei Stunden. Die Scheiben und die Anbringung sind vom TÜV getestet, abgenommen und zertifiziert. So wird sichergestellt, dass alle relevanten Anforderungen für eine sichere Beförderung im Straßenverkehr erfüllt werden. Die Trennscheiben bestehen aus einem speziell beschichteten Polycarbonat und haben eine Öffnung zum Durchreichen von Geld und Fahrscheinen. Die Trennscheiben verbleiben dauerhaft in den Bussen.

Busfahrer hinter Plexiglasscheibe

Durch den Einbau ist der Ticketverkauf im Bus in allen Fahrzeugen wieder möglich. Auch die zuvor abgesperrte erste Sitzreihe sowie die vordere Tür sind in allen Bussen wieder freigegeben.

Daniel Marx, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio Bus Nord, sieht die Busgesellschaften gut gewappnet für die kommenden Monate: "Die Nutzung des ÖPNV ist auch zu Corona-Zeiten sicher, wenn sich alle an die bestehenden Regeln halten. Mit unserer großen Investition in die Schutzscheiben sowie durch Maßnahmen wie das Lüften der Busse an jeder Haltestelle und die tägliche Reinigung sorgen wir dafür, dass unsere Fahrgäste auch im Herbst und Winter gesund und mobil bleiben."

Bustaufe anlässlich des 30. Geburtstages von RBB

Bustaufe
© Lisa Kirchhoff

Anlässlich des 30. Geburtstages von Regionalbus Braunschweig GmbH fand am 25. Oktober 2019 im stimmungsvollen alten Lokschuppen in Holzminden eine feierliche Bustaufe statt. Angela Schürzeberg, Landrätin des Landkreises Holzminden, taufte den nagelneuen Bus auf den Namen "Landkreis Holzminden".

Neben der Bustaufe konnten die Gäste aus Politik, Wirschaft und Presse einen Ausblick in die Zukunft werfen und sich umfassend über unsere Angebot informieren:
z. B. über den Medibus, einer komplett eingerichteten mobilen Arztpraxis oder den PilUDE Bus, einen von Dieselantrieb auf Elektroantrieb umgerüsteten Bus. Oder aber über neue Systeme wie Telematik oder die neuen Verkaufstablets.

Mit Niedersachsen-Ticket und Niedersachsentarif im Bus mitfahren

Verknüpfung von Bahn- und Busfahrten verbessert sich enorm

Niedersachsen-Ticket und Niedersachsentarif machen es möglich: Mit der Bahn im Regionalverkehr fahren und an Start- und Zielort auch die Busse, Stadt- und Straßenbahnen nutzen. In Bremen und Hamburg ist das schon länger der Fall. Seit dem 9. Dezember 2018 gilt das Niedersachsen-Ticket in 18 weiteren Landkreisen. Das Niedersachsen-Ticket wird damit noch attraktiver als zuvor.

Fahrgäste steigen um von Zug in Bus

Ab sofort gehört mit dem Bereich Ems-Jade ein großer Teil der Nordseeregion dazu, ebenso wie viele Landkreise südlich von Hamburg und rund um Hannover. Nur in den Landkreisen Emsland, Osnabrück und Schaumburg gibt es noch keine Anerkennung in den Bussen. Hier müssen weiterhin separate Fahrscheine gekauft werden. Weitere Informationen können unter www.Niedersachsen-Ticket.de abgerufen werden.

Mit Einführung dieser umfassenden Verbesserungen des Niedersachsen-Tickets wird nach vier Jahren Preisstabilität der Ticketpreis um je 1 Euro moderat angepasst. Das Niedersachsen-Ticket kostet dann 24 Euro für eine Person und 5 Euro pro weiteren Mitfahrer.

Anschlussmobilität mit dem Niedersachsentarif
Auch die Zugfahrkarten des Niedersachsentarifs gelten in den meisten Regionen Niedersachsens sowie in Bremen und in Hamburg automatisch für die vorherige und anschließende Fahrt mit Bussen und Straßenbahnen am Start- und am Zielort. Damit ist bereits beim Kauf der Zugfahrkarte der richtige Fahrschein für Bus oder Straßenbahn schon eingeschlossen. Die Option „City Ticket“, die es bisher nur bei IC- und ICE-Tickets gab, erweitert sich damit in Niedersachen auf den Nahverkehr. Die erweiterte Nutzungsmöglichkeit wird durch einen Zusatz auf der Fahrkarte deutlich gemacht. Bitte beachten: Die Anschlussmobilität gilt nicht in der Stadt Uelzen.

Inhaber von Wochen- oder Monatskarten sowie von Abos im Niedersachsentarif können sich je nach Bedarf eine Zeitkarte zur regelmäßigen Nutzung des Nahverkehrs am Start- und/oder Zielort zu einem deutlich ermäßigten Preis dazu kaufen.

Der Geltungsbereich für die Weiterfahrt an Start- oder Zielort orientiert sich an den bestehenden Tarifzonen der jeweiligen Verbünde oder Tarifgemeinschaften, in verbundfreien Räumen zumeist an Stadt- oder Gemeindegrenzen. In der Regel gilt die Anschlussmobilität in der Tarifzone um den Bahnhof. Informationen dazu sind unter www.niedersachsentarif.de abrufbar.

Niedersachsentarif und Niedersachsen-Ticket jetzt auch in der FahrPlaner-App
Parallel zur Ausweitung der Nutzungsmöglichkeiten des Niedersachsentarifs wird der "FahrPlaner" als Fahrplan- und Preisauskunft eingeführt. Besonderes Highlight: In der Reiseübersicht wird angezeigt, ob für die Fahrt "von Tür zu Tür" die kombinierte Zug- und Busnutzung im Fahrschein enthalten ist. Zukünftig sollen die Tickets auch über den FahrPlaner zu kaufen sein. Die Preise für Einzel- und Zeitkarten des Niedersachsentarifs werden um durchschnittlich 2,5 % angehoben.