Aktuelles & Presse bei Autokraft

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Angelika Theidig ©Heiko Hecht, Werkleiter ÖPNV-Betrieb des Kreises Schleswig-Flensburg, Landrat Dr. Wolfgang Buschmann und Niederlassungsleiter Thorsten Hinrichs präsentierten in Schleswig die neuen Busse

DB-Tochter Autokraft: Grüne Zukunft - Die ersten Hybridbusse in Schleswig-Holstein gehen an den Start

Angelika Theidig ©

Die umweltfreundliche und ressourcenschonende Busflotte der Deutschen Bahn wächst weiter: In Schleswig-Holstein sind die ersten Hybridbusse regulär im Einsatz. Die Fahrzeuge gehören der DB-Tochter Autokraft.

Die 17 Fahrzeuge vom Hersteller MAN sind im südlichen Teil des Kreises Schleswig-Flensburg, dem sogenannten Teilnetz Süd, unterwegs, das die DB Autokraft seit 1. Januar 2020 übernommen hat. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit wird die Autokraft mit den Verkehrsbetrieben Schleswig-Flensburg sowie weiteren mittelständischen Subunternehmen dort für die nächsten zehn Jahre den Busverkehr betreiben.

Die vollklimatisierten und barrierefreien Hybridbusse verfügen über kostenfreies W-LAN und USB-Buchsen zum Aufladen des Smartphones.

Neben einem herkömmlichen Verbrennungsmotor haben die Busse auch einen elektrischen Antrieb und fahren damit energieeffizienter und schadstoffärmer als vergleichbare Dieselbusse. Und sie sind dabei auch noch leiser. Eine saubere Sache für Mensch und Umwelt.

Die gewonnene elektrische Energie wird in den elektrischen Komponenten auf dem Fahrzeugdach gespeichert und kann so auch das Bordnetz wie z.B. die USB-Steckdosen mit Strom versorgen.

Eine Start-Stopp-Automatik erlaubt es, während des Stopps das Bordnetz aus dem Energiespeicher zu nutzen, ebenso die Energie für den Start des Verbrennungsmotors beim Wiederanfahren.

"Mit dem Einsatz von Hybridbussen tragen wir zu einem ökologischeren ÖPNV im Kreis Schleswig-Flensburg bei. Wir freuen uns, dass wir unseren Fahrgästen mit den neuen Bussen ein attraktiveres Angebot machen können und hoffen, noch mehr Menschen von der Qualität des ÖPNV im Kreis Schleswig-Flensburg zu überzeugen", sagt Thorsten Hinrichs, Niederlassungsleiter von Autokraft in Flensburg.

Dr. Wolfgang Buschmann, Landrat Kreis Schleswig-Flensburg: "Ein zukunftsfähiger ÖPNV in der Region verlangt zukunftsfähige Konzepte. Ich begrüße es sehr, dass die Autokraft dies mit vorantreibt und somit auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz im Kreis Schleswig-Flensburg beiträgt."

Der Kreis Schleswig-Flensburg hat in enger Kooperation mit dem Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein die Busleistungen hinsichtlich Angebots und Qualität vollständig überarbeitet, womit eine Steigerung des Leistungsangebotes von 40 Prozent erzielt wurde. Dadurch soll der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) an Attraktivität zunehmen und als Alternative zum Individualverkehr wachsen.

Die Deutsche Bahn setzt sich als Ziel, bis 2050 ein klimaneutrales Unternehmen zu werden und auf dem Weg dorthin auf herkömmlichen Diesel zu verzichten. Dazu prüft sie verschiedene Möglichkeiten für alternative Antriebe und Kraftstoffe. Der Versuchszug advanced TrainLab fährt bereits mit einem Öko-Diesel, der die CO2-Emissionen um 90 Prozent reduziert. Auch im Regionalverkehr ist der Einsatz von Öko-Diesel geplant, dem bis zu 33 Prozent Öko-Kraftstoffe beigemischt sind.

Dank neuer Telematik-Technologie und Schulungen für nachhaltige Fahrweise wird DB Regio zusätzlich rund 100.000 Tonnen CO2 pro Jahr bei Zügen und Bussen einsparen. Das entspricht dem jährlichen Heiz- und Stromverbrauch einer mittelgroßen deutschen Stadt.

Lange Verhandlungen finden ein Ende: Tarifabschluss zwischen Autokraft GmbH, DB Regio Bus Nord GmbH, OVN und ver.di erzielt

Nach sieben Verhandlungsterminen, Streiks im Februar und intensiven Gesprächen haben sich die Verhandelnden auf einen fairen Tarifabschluss geeinigt.

Die DB-Töchter Autokraft GmbH und DB Regio Bus Nord GmbH haben mit gemeinsam mit dem Omnibus Verband Nord e.V. (OVN) und der ver.di bei den Tarifverhandlungen am 15. September 2020 eine Einigung erzielt. Für das Jahr 2020 erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung in Höhe von 700 Euro. Es folgt eine Lohntabellenerhöhung in drei Schritten: Zum 1. Januar 2021 um 100 Euro, zum 1. Oktober 2021 um 60 Euro und zum 1. April 2022 um weitere 100 Euro. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 30 Monaten bis zum 30. Juni 2022.

"Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen Monaten für zusätzliche Herausforderungen in den Tarifverhandlungen gesorgt. Ich freue mich daher umso mehr, dass wir nun nach acht Monaten und insgesamt sieben Verhandlungsterminen einen fairen Tarifabschluss für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen konnten", sagt Tina Trautwein, Geschäftsführerin der Autokraft GmbH und der DB Regio Bus Nord GmbH.

Der erzielte Tarifabschluss gibt Unternehmen und Mitarbeitenden gleichermaßen Sicherheit und Planbarkeit in unsicheren Zeiten. In Hamburg und Schleswig-Holstein gehören neben der Autokraft GmbH und der DB Regio Bus Nord GmbH rund 90 private Omnibusunternehmen mit insgesamt rund 1.600 Bussen dem Omnibus Verband Nord e.V. an. Der jetzt erzielte Tarifabschluss betrifft somit nahezu die gesamte Branche.

HVV gibt Mehrwertsteuersenkung an seine Kunden weiter

Die vorübergehende Reduzierung der Mehrwertsteuer von 7 auf 5 Prozent kann im HVV aus technischen und organisatorischen Gründen nicht über eine pauschale Senkung aller Fahrpreise umgesetzt werden. Deshalb wird vom 1. September bis zum 31. Dezember 2020 ein Paket von attraktiven tariflichen Vergünstigungen gelten, das insgesamt dem Wert der Steuersenkung entspricht:

  • Zeitkarteninhaber können täglich ab 11 Uhr eine Person beliebigen Alters und 3 Kinder bis einschließlich 14 Jahren kostenlos mitnehmen. Dies gilt für alle Zeitkarten, also beispielsweise auch für Wochen-, Teilzeit- und Seniorenkarten sowie für SemesterTickets. Die örtlichen Geltungsbereiche der Zeitkarten – einschließlich der Gesamtnetz-Gültigkeit von Vollzeit-Abonnements und ProfiTickets an Sonnabenden und Sonntagen – bleiben von dieser Regelung unberührt. Ergänzungskarten zur Zeitkarte und SchnellBus-/1.-Kl.-Zuschläge gelten auch für alle entsprechend dieser Regelung mitgenommenen Personen.
  • Auf alle via App, HVV-Card oder Online-Shop gekauften Einzel- und Tageskarten gibt es 7 Prozent Rabatt (statt bisher 3 Prozent).
  • An allen November-Sonnabenden (7.11., 14.11., 21.11. und 28.11.) ist die Nutzung aller HVV-Verkehrsmittel komplett kostenlos. Diese Freifahrt gilt für die Ringe A-F und damit neben Hamburg in den Kreisen und Landkreisen Pinneberg, Segeberg, Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Lüneburg, Harburg und Stade sowie in Teilen der Landkreise LüchowDannenberg, Uelzen, Heidekreis, Rotenburg (Wümme) und Cuxhaven.
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HVV führt Vertragsstrafe bei Verstoß gegen die Maskenpflicht ein

Fahrgäste, die keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen beziehungsweise diese nicht korrekt tragen, müssen ab 11. August 2020 mit einer Vertragsstrafe in Höhe von 40 Euro rechnen.

Verstärkte Kontrollen der Hamburger Verkehrsunternehmen nach den Sommerferien haben ergeben, dass die Maskendisziplin im Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) abnimmt. Gegen Feierabend und vor allem am Wochenende sind vermehrt Fahrgäste angetroffen worden, die sich nicht an die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV zu tragen, gehalten haben oder die Bedeckung nicht korrekt (das heißt unterhalb der Nase oder unter dem Kinn) trugen. Bei Zivilkontrollen am zweiten August-Wochenende sind in U-Bahnen knapp 15 Prozent Nicht-Maskenträger angetroffen worden.

Vor dem Hintergrund aktuell steigender Corona-Infektionszahlen und gleichzeitig ansteigender Fahrgastzahlen nach den Sommerferien hat sich die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) in enger Abstimmung mit dem HVV und den Hamburger Verkehrsunternehmen sowie den umliegenden Bundesländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen dazu entschlossen, zum Schutz der Fahrgäste die Beförderungsbedingungen im HVV anzupassen und eine Regelung für eine sogenannte Vertragsstrafe von 40 Euro auf den Weg zu bringen.

Sie wird erhoben, wenn die Maske nicht ordnungsgemäß über Mund und Nase in Bussen und Bahnen sowie im fahrscheinpflichtigen Bereich des HVV getragen wird. Diese Vertragsstrafe wird jetzt schnellstmöglich umgesetzt und kann - vergleichbar zum Schwarzfahren oder bei Nicht-Beachtung des Alkohol-oder Rauchverbots im ÖPNV - direkt vor Ort von den HVV-Kontrolleuren erhoben werden. Sie soll im gesamten HVV-Verbund gelten.

FAQ Maskenpflicht mit Vertragsstrafe (Bußgeld) 40 € im HVV

Ab wann gilt die Regelung?

Die Regelung einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht bereits. Mit Datum 11. August ist jetzt die Regelung der Vertragsstrafe von 40 € beantragt worden. Mit Aufnahme in die HVVBeförderungsbedingungen wird dies ab 24. August umgesetzt und bleibt zunächst unverändert.

Wo gilt die Regelung?

In allen HVV-Verkehrsmitteln und dem fahrkartenpflichtigen Bereich der Haltestellen.

Darf ein Verweigerer der Mund-Nasenbedeckung wie bisher von der Fahrt ausgeschlossen werden?

Ja, wer auch nach Aufforderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen will, kann von der Fahrt ausgeschlossen werden.

Dürfen auch Tücher oder Gesichts-/Kinnsvisiere benutzt werden?

Entscheidend ist das vollständige Bedecken von Mund und Nase, dies ist auch mit Schal und Tuch möglich, mit Visieren hingegen nur bedingt gegeben. Im ÖPNV ist es mit steigenden Fahrgastzahlen nicht zu allen Zeiten möglich, den Abstand zu halten. Deshalb bestehen hier zum Schutz der anderen Fahrgäste besondere Anforderungen. Das Tragen von Gesichts- und Kinnvisieren fällt aktuell nicht unter die Vertragsstrafe. Der Fahrgast bekommt aber einen klaren Hinweis, dass ein Gesichts-/Kinnvisier den Ansprüchen zum Schutz unserer Fahrgäste nicht genügt.

Wer muss keine Mund- und Nasen-Bedeckung tragen?

Die Verpflichtung, eine Mund- Nasen-Bedeckung oder eine Schutzmaske zu tragen gilt nicht für Kinder unter sieben Jahren. Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, sind ebenfalls ausgenommen.

Wie weise ich nach, dass ich keine Mund- und Nasenbedeckung tragen kann?

Menschen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund- und Nasen-Bedeckung tragen können, sind von der Pflicht ausgenommen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Menschen aufgrund von Vorerkrankungen den erhöhten Atemwiderstand, der durch das Tragen von einer Mund- und Nasen-Bedeckung verursacht wird, nicht ertragen können. Der Umstand, dass keine Mund- Nasen-Bedeckung getragen werden kann, ist in geeigneter Weise glaubhaft zu machen; beispielsweise durch die Vorlage des Schwerbehindertenausweises, eines anderen medizinischen Dokuments wie eines Allergiker-Passes oder einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung.

Müssen Gehörlose und Schwerhörige eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen?

Bei der Kommunikation von und mit hörbehinderten und gehörlosen Menschen, die auf das Lippenlesen angewiesen sind, entfällt zwar nicht die Maskenpflicht, aber unter Einhaltung der Abstandshaltung (mindestens 1,5 Meter) kann die Mund- Nasen-Bedeckung abgenommen werden, wenn das Gegenüber signalisiert, dass wegen Gehörlosigkeit oder Schwerhörigkeit von den Lippen abgelesen werden muss.

Warum 40 € und nicht mehr?

Wir orientieren uns an üblichen Vertragsstrafen in den HVV-Beförderungsbedingungen.

Warum wird die Einhaltung der Maskenpflicht nicht stärker kontrolliert?

Die Verkehrsunternehmen im HVV kontrollieren täglich die Einhaltung der Maskenpflicht.

Was passiert bei nicht sachgemäßer Anwendung oder bei Nutzung erst bei Sichtung des Prüfdienstes?

Auch in diesen Fällen wird das Bußgeld von 40 € fällig. Auch die unsachgemäße Anwendung (z. B. Nase frei) gilt als Verstoß gegen die Verordnung zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung.

Gilt die Maskenpflicht auch für das Personal der Verkehrsunternehmen?

Grundsätzlich besteht auch für das Personal im HVV mit Kundenkontakt, die nicht mittels anderen Maßnahmen wie Trennscheiben geschützt sind, das Maskengebot. Ausnahmen gibt es bei einigen überregional verkehrenden Eisenbahngesellschaften.

Darf der HVV eine Vertragsstrafe zur Mund-Nasen-Bedeckung einführen?

Ja, mit behördlicher Genehmigung und Aufnahme in die HVV-Beförderungsbedingungen. Mit dem Kauf einer Fahrkarte bzw. dem Betreten der Verkehrsmittel und des fahrkartenpflichtigen Bereiches werden u.a. auch die Beförderungsbedingungen im HVV akzeptiert.

Darf man noch in den Verkehrsmitteln essen und trinken?

Grundsätzlich gilt: Die Mund-Nasen-Bedeckung darf nicht abgesetzt werden. Im HVV gibt es nur Ausnahmen von der Maskenpflicht, die auch in der
Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung bzw. den jeweils gültigen Verordnungen der Bundesländer vorgesehen sind. Essen und Trinken gehören nicht zu den dort aufgeführten Ausnahmen.

Darf beim Telefonieren die Mund-Nasen-Bedeckung ablegt werden?

Nein, Telefonieren ist auch mit Maske möglich und daher ist das Ablegen nicht gestattet.

Was passiert, wenn die Mund-Nasen-Bedeckung daheim vergessen wurde?

Ohne Maske ist die Nutzung der Verkehrsmittel im HVV nicht gestattet.

Ich habe mein Attest zu Hause vergessen, und nun?

Die Vorlage des Attests ist bei der Kontrolle notwendig. Ein nachträgliches Vorzeigen ist nicht möglich.

DB Regio Bus Nord / Angelika Theidig ©Eutins Bürgermeister Carsten Behnk, DB Regio Bus Nord Regionalleiter Daniel Marx und Landrat Reinhard Sager gaben den Startschuss für den Linienverkehr im Verkehrsgebiet Ostholstein-Mitte

Betriebsstart am 1. August - ÖPNV-Angebot in der Kreismitte ist neu vergeben

DB Regio Bus Nord / Angelika Theidig ©

(Eutin, 1. August 2020) Mit insgesamt vierzig Fahrzeugen wird die Autokraft ab 1. August den Linienverkehr in der Kreismitte zwischen Schönwalde, Scharbeutz und Ahrensbök bedienen. Neben dem konventionellen Linienverkehr werden auch die Anruf-Linien-Fahrten angeboten und mit Kleinbussen bedient. Das Netz Mitte umfasst insgesamt 1,6 Mio. Fahrplankilometer. Das Auftragsvolumen für die Laufzeit des auf zehn Jahre geschlossenen Verkehrsvertrages beläuft sich auf rund 48 Mio. Euro. Mit dem Betriebsstart am 1. August ändert sich der Fahrplan nicht, lediglich einige Haltestellenbezeichnungen wurden präzisiert.

Anlässlich der feierlichen Betriebsaufnahme am Eutiner ZOB am heutigen Sonnabend erklärt Ostholsteins Landrat Reinhard Sager: "Vorausgegangen ist ein komplexes, europaweites Vergabeverfahren, das Autokraft für sich entscheiden konnte. Ich freue mich, dass als Folge des vom Kreis angeordneten Personalübergangs ein Großteil der Mitarbeiter, die vorher bei der Firma Rohde Verkehrsbetriebe beschäftigt waren, nun bei Autokraft eingesetzt ist. Es ist mir besonders wichtig, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den Fall eines Betreiberwechsels eine gute Perspektive zu bieten."

Daniel Marx, Geschäftsführer Autokraft GmbH: "Es freut mich, dass wir gerade im 75. Bestehensjahr der Autokraft mit dem Gewinn dieser Ausschreibung unseren Verkehr sichern und sogar ausweiten konnten. Unseren Fahrgästen werden wir wie gewohnt eine hohe Qualität mit modernen Fahrzeugen, gut ausgebildeten Fahrern und einem verlässlichen Fahrplan bieten."

Die Kreispolitik hatte wesentliche Impulse für die Fahrzeugflotte gegeben, sodass die künftig eingesetzten Linienbusse technisch sowie hinsichtlich der Barrierefreiheit auf dem neusten Stand sind. Die vollklimatisierten Busse verfügen über kostenfreies WLAN, USB-Buchsen zum Aufladen des Smartphones und sind teilweise mit Hybridtechnologie ausgestattet. Der Kreis Ostholstein hat sich das Ziel gesetzt, den ÖPNV durch einen Ausbau des Fahrplanangebotes attraktiver zu gestalten. In der nächsten Kreistagssitzung Ende September soll der 4. Regionale Nahverkehrsplan verabschiedet werden, der den Rahmen hierfür schafft.

Zu den Fahrgastinformationen für das neue Verkehrsgebiet Ostholstein-Mitte

Änderungen im SH-Tarif zum 1. August 2020

Preise für mittlere und lange Entfernungen sinken um 3,22 Prozent. Leichter Preisanstieg auf kurzen Strecken.

Zum 1. August 2020 werden die Fahrkartenpreise bei NAH.SH, dem Nahverkehr in Schleswig-Holstein, angepasst. Die Preise für die Nutzung von Bussen und Bahnen des landesweit gültigen Schleswig-Holstein-Tarifs (SH-Tarif) sinken auf mittleren und langen Reiseweiten um durchschnittlich 3,22 Prozent, auf kürzeren Strecken werden sie um durchschnittlich 0,77 Prozent angehoben.

Mittlere und lange Entfernungen
Die Preissenkung auf Relationen ab Preisstufe 9 ist durch den ermäßigten Umsatzsteuersatz im Bahnverkehr für Reiseweiten über 50 Kilometer möglich. So kostet beispielsweise die Tageskarte von Kiel nach Lübeck oder von Kiel nach Hamburg einen Euro weniger als bisher, die Abo-Monatskarte wird auf diesen Strecken bis zu zehn Euro günstiger. Aufgrund der erforderlichen Abstimmungen für Preisänderungen sowie der technischen Restriktionen, die außerhalb der Einflusssphäre der Verkehrsunternehmen liegen, war eine frühere Absenkung nicht umsetzbar.

Kürzere Strecken unter 50 Kilometer
Für kurze Strecken und den Busverkehr bedeutet diese Steueränderung keine Entlastung. „Deshalb sind wir gezwungen, die allgemeinen Kostenentwicklungen in den Preisstufen 1 bis 8 durch eine geringfügige Anhebung auszugleichen“, erklärt René Reimers, Geschäftsführer der NSH Nahverkehr Schleswig-Holstein GmbH. Die Fahrgeldeinnahmen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Finanzierung des Nahverkehrs, da Mehrkosten nicht vollständig durch Zahlungen der öffentlichen Hand kompensiert werden können.

Von Kostensteigerungen sind vor allem die Stadtverkehre betroffen. Grund ist der Abschluss des Tarifvertrages der kommunalen Arbeitgeber für das Fahrpersonal. Danach wurde eine Anhebung der Löhne zum 1. Januar 2020 um rund fünf Prozent vereinbart. Weiterhin ist die Anschaffung neuer Fahrzeuge durch die Verkehrsunternehmen zu finanzieren. „In diesen Zeiten fällt es uns besonders schwer, die Preise nicht für alle Kunden absenken zu können“, erläutert Reimers. Die Preisanhebung auf kurzen Strecken dient ausdrücklich nicht dazu, Belastungen infolge der Corona-Pandemie zu finanzieren. Diese sollen durch den branchenweiten ÖPNV-Rettungsschirm der Bundesregierung und der Länder aufgefangen werden. „Die Verkehrsunternehmen sind sehr dankbar für diese notwendige Unterstützung.“ Während des Lockdowns waren die Einnahmen aus Fahrkartenverkäufen im SH-Tarif zeitweise um bis zu 90 Prozent eingebrochen.

Fahrpreisänderungen in Kiel und Umland
Im Bereich Kiel und Umland werden die Fahrpreise um durchschnittlich 2,4 Prozent angehoben. Nach vier Jahren Preisstabilität werden die Einzelkarten um 10 Cent angehoben. Abo-Monatskarten werden – je nach Relation – um etwa 80 Cent teurer. Dagegen bleiben die Preise der Kleingruppenkarte unverändert. Der Kurzstreckentarif für Fahrten bis zur vierten Haltestelle nach dem Einstieg bleibt mit 1,80 Euro ebenfalls stabil.

Fahrpreisänderungen in Lübeck und Umland
In der Region Lübeck werden die Fahrpreise um durchschnittlich 2,6 Prozent angehoben. Nach vier Jahren Preisstabilität werden die Einzelkarten um 10 Cent angehoben. Abo-Monatskarten werden maximal 84 Cent teurer. Dagegen bleiben die Preise der Kleingruppenkarte unverändert. Der Kurzstreckentarif für Fahrten bis zur vierten Haltestelle nach dem Einstieg bleibt mit 1,80 Euro ebenfalls stabil.

Weitere Informationen zum SH-Tarif
Der landesweite Schleswig-Holstein-Tarif (SH-Tarif) gilt für Fahrten mit Bussen und Bahnen des Nahverkehrs in Schleswig-Holstein und bis nach Hamburg mit Ausnahme von Fahrten mit Start und Ziel innerhalb des Hamburger Verkehrsverbundes. Er wird auch bei der Kieler Fördeschifffahrt angewendet. Alle Informationen zum Nahverkehr in Schleswig-Holstein gibt es unter www.nah.sh. Dort können die neuen Preise in der Fahrplanauskunft und im Preisberater abgerufen werden.

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75 Jahre Autokraft

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In diesem Jahr feiert die Autokraft GmbH ihren 75. Geburtstag: Am 15. Juli 1945 gründete Kurt Löwenthal die Autokraft in Kiel mit anfangs nur zwei Bussen. Wir sind stolz, dass wir inzwischen mit mehr als 700 Mitarbeitenden zu einer der größten Busgesellschaften in Schleswig-Holstein zählen. Jeden Tag bringen wir Sie mit großem Einsatz und viel Herz von A nach B. Unseren 75. Geburtstag und unsere damit verbundene Erfolgsgeschichte wollen wir natürlich mit Ihnen gemeinsam feiern!

Da in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie keine großen Veranstaltungen möglich sind, haben wir uns etwas Neues für Sie ausgedacht. Musikerinnen und Musiker des Schleswig-Holstein Musik Festivals spielen ein Geburtstagsständchen für Autokraft - mehr Infos zum Thema und das Geburtstagsvideo sehen Sie hier:

75 Jahre Autokraft

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Ferien zu Hause? Jetzt mit dem HVV-SommerTicket entspannen!

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Für wenig Geld an viele Orte fahren: Nutzen Sie bis zum 31. August 2020 das neue HVV-SommerTicket für einen Ausflug ins Umland oder nach Hamburg! Und das sind Ihre Vorteile auf einen Blick:

- Gilt für beliebig viele Fahrten mit Bus & Bahn (Montag bis Freitag von 11 bis 6 Uhr des folgenden Morgens, an den Wochenenden ganztags).

- Mit einem Ticket dürfen eine Person und bis zu drei Kinder von 6 bis 14 Jahren fahren. Kinder unter sechs Jahren fahren immer kostenlos.

- Das alles für nur 4,90 € in Hamburg AB und für nur 14,90 € in den Ringen A–F, beispielsweise von Soltau bis Bad Segeberg.

Das Ticket erhalten Sie in der HVV-App, der neuen hvv switch-App sowie im Onlineshop des HVV. Weitere Informationen zum Angebot finden Sie unter

hvv.de/sommerticket

Angelika Theidig ©Ausgedieselt: Erster umgerüsteter Elektrobus geht an den Start

Erster umgerüsteter Elektrobus geht an den Start

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Der regionale Busverkehr in Deutschland wird ‚grün‘: In Schleswig-Holstein ist künftig bundesweit der erste von Diesel- auf Elektroantrieb umgerüstete Elektrobus regulär im Einsatz. Das Fahrzeug gehört der DB-Tochter Autokraft. In Kiel wurde der Bus als Teil des Pilotprojektes "PilUDE" heute erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Börge Lumma, Autokraft ©

Wie Autokraft auf die Suche nach neuen Busfahrerinnen und Busfahrern geht

Projekt "Qualifizierung zum/zur Busfahrer/in mit Sprachförderung"
Börge Lumma, Autokraft ©

Aufgrund des Fahrermangels in ganz Deutschland geht auch die DB Regio AG, Sparte Bus, neue Wege bei der Rekrutierung. In der Rhein-Main Region verläuft das Projekt bereits erfolgreich. Das hat der Personalbereich der Region Nord zum Anlass genommen, den gleichen Weg in Sachen Fahrergewinnung zu gehen. Vor diesem Hintergrund fand am 16. März ein Bewerbertag in der Niederlassung Bad Oldesloe statt. Dieser richtete sich gezielt an interessierte Personen, die sich für den Fahrdienst eignen und sich eine berufliche Zukunft bei DB Regio Bus aufbauen wollen.

„Die Suche nach geeignetem Fahrpersonal wird immer schwieriger. Wir sind froh, dass wir mit dem Qualifizierungsprogramm Menschen ansprechen, die wir gezielt fördern und in den Fahrdienst bringen können“ so Börge Lumma, Niederlassungsleiter Bad Oldesloe.

Börge Lumma, Autokraft ©Datenaufnahme
Börge Lumma, Autokraft ©

Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden sich am Samstag auf dem Betriebshof in Bad Oldesloe ein. Nach der Begrüßung durch Regional- und Niederlassungsleitung sowie den Personalbereich wurden die Bewerber anhand eines strukturierten Programms durch den Vormittag geführt. Den Bewerbern wurde die Möglichkeit gegeben, den Betriebshof zu besichtigen, erste Kontakte zu den Führungskräften aufzunehmen und Einblicke in den Arbeitsalltag eines Fahrers zu gewinnen. So konnte bei einer Mitfahrt im Bus ein erster Blick hinter das Lenkrad geworfen werden.

Im Anschluss daran wurden von allen interessierten Bewerbern die persönlichen Daten aufgenommen, um in den nächsten Wochen sowohl Telefoninterviews als auch Vorstellungsgespräche vor Ort durchzuführen.

Börge Lumma, Autokraft ©Besichtigung des Busses
Börge Lumma, Autokraft ©

„Der Bewerbertag war ein voller Erfolg und ein tolles Format, um nicht nur den Bewerbern die Möglichkeit zu geben, das Unternehmen und das Berufsbild des Busfahrers kennenzulernen, sondern auch für uns; denn so konnten wir uns auf unkomplizierte Weise ein erstes Bild von den Bewerbern machen“, sagt Tina Trautwein, Regionalleiterin Personal.